Andreas Fritsche 21.04.2012 / Berlin / Brandenburg

Gefangen auf einem großen freien Platz

Kulturstaatsminister übergab neu gestaltetes Areal der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen

»Man fühlte sich wie erstarrt, in der Untiefe eines Abgrunds. Vor uns marschierte eine Kompanie Häftlinge, vollkommen erschöpfte, bis zum Skelett abgemagerte Menschen, deren angsterfüllte Blicke ins Nichts gingen. Blitzartig kam mir in den Sinn, dass diese Schar wandelnder Leichen der Spiegel unserer nächsten Zukunft sein könnte«, besinnt sich Roger Bordage, Präsident des Internationalen Sachsenhausen-Komitees, an seine Ankunft in dem KZ im Mai 1943. »Ohne uns umzuwenden, fühlten wir in unseren Nacken die schreckenerregende Macht, die vom Turm A ausging, die alles beherrschte, kontrollierte und beobachtete.« In 15 Monaten Bauzeit sind die Freiflächen der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen umgestaltet worden. Kulturstaatsminister Bernd Neumann übergab sie am Freitag offiziell. Jetzt verdeutlichen von Stahlrahmen eingefasste Schotterflächen, wo früher 68 Baracken gestanden haben.

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