Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
24.04.2012

Gysi hofft auf ausgewogene Parteiführung

Bisky unterstützt Bartsch

Berlin (nd-Kalbe). Gregor Gysi hofft auf eine »kooperative Führung« der Linkspartei. Zwar lege die Satzung der Partei nichts zur Zusammensetzung der Parteispitze fest, außer dass es eine Doppelspitze mit mindestens einer Frau geben müsse, so der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag am Montag in Berlin. Jedoch hoffe er, dass der Parteitag Anfang Juni in Göttingen eine Führung wählen werde, in der neben Strömungszusammenhängen auch die Ausgewogenheit von Ost und West berücksichtigt sei. Es sei wichtig, dass die »unterschiedlichen Ausrichtungen in der Führung zusammenfinden«, so Gysi. Das setzt allerdings ein Wahlverhalten der Delegierten voraus, das die jeweils andere Strömung zu ihrem Recht kommen lässt.

Zu den Spekulationen über die personelle Zusammensetzung der neuen Führung äußerte sich Gysi nicht. Auch ihm wäre es lieber, wenn potenzielle Mitglieder ihre Kandidatur inzwischen mitgeteilt hätten, so Gysi. »Aber wenn sich Kandidaten nicht erklären, kann ich's nicht ändern.« Bisher hat nur der stellvertretende Fraktionschef Dietmar Bartsch angekündigt, als Vorsitzender zu kandidieren. Am Wochenende erhielt Bartsch vom langjährigen PDS- und LINKE-Vorsitzenden Lothar Bisky Rückendeckung. Er unterstütze den früheren Geschäftsführer »ausdrücklich und werbe offen« für dessen Kandidatur, zitiert der Blog »Lafontaines Linke« den einstigen Gründungsvorsitzenden. Bisky, der kürzlich als Chef der Linksfraktion im Europaparlament zurückgetreten war, trat bei der Gelegenheit der innerparteilichen Strömung Forum Demokratischer Sozialismus bei.

Als entscheidend für das Bild der künftigen Parteiführung gilt allgemein die Entscheidung von Oskar Lafontaine über seine künftige Rolle. Am Montag wurde dieser zunächst von seiner Fraktion im saarländischen Landtag zum Vorsitzenden gewählt. Die LINKE war bei der Landtagswahl am 25. März drittstärkste Kraft geworden. Nachdem sie mit dem Übertritt der Abgeordneten Pia Döring zur SPD nur noch über acht Sitze verfügt, forderte sie die Landeswahlleiterin inzwischen auf, eine Listennachfolgerin zu berufen. Anderenfalls will die Partei wegen Betrugs rechtlich gegen Döring vorgehen.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken