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27.04.2012

Flug durch den Rauch

160 Feuerwehrleute im Einsatz gegen Großbrand in Siemensstadt

(dpa). Großbrand in der Nähe des Berliner Flughafens Tegel: Im traditionsreichen Gewerbegebiet Berlin-Siemensstadt stand am Donnerstag eine 24 000 Quadratmeter große Lagerhalle in Flammen. Eine riesige Rauchwolke hing stundenlang über der Hauptstadt. Flugzeuge kämpften sich durch den Qualm. Zeitweise mussten die Piloten in Tegel eine andere Landebahn ansteuern. Mehr als 160 Feuerwehrleute waren seit dem frühen Morgen stundenlang im Einsatz. Die Rauchschwaden behinderten auch den Straßenverkehr im Norden Berlins. Verletzt wurde niemand.

In der riesigen Lagerhalle in der Gartenfelder Straße brannten nach Feuerwehrangaben zahlreiche Autos und Teppiche einer Exportfirma. Zu Beginn habe es zahlreiche Detonationen gegeben, weil Druckgasbehälter explodierten. Da das Hallendach schließlich komplett einstürzte, löschten die Einsatzkräfte nur noch von den Nachbardächern aus. Wegen der hohen Temperaturen konnten die Feuerleute lange nicht in das Gebäude hinein, wie Feuerwehrsprecher Sven Gerling sagte. »Das ist nur noch ein riesiges Trümmerfeld. Das sieht schon extrem aus.«

Am Vormittag hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten aber weiter an, hieß es. Zunächst sei es auch darum gegangen, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Firmengebäude zu verhindern. Im Umfeld der Lagerhalle befinden sich zahlreiche Produktionsstätten.

Der Rauch war allerdings keine Gefahr für die Anwohner. Messungen hätten ergeben, dass die Konzentration an giftigen Gasen unbedenklich sei, sagte Feuerwehrsprecher Gerling.

Am Flughafen Tegel waren wegen des Feuers keine Verspätungen bekannt. Die Flugsicherung hatte zeitweise einige Maschinen auf eine andere Landebahn umgeleitet. Flugrouten seien aber nicht geändert worden, wie Flugsicherungssprecher Stefan Jaekel sagte.

Die Polizei konnte ihre Ermittlungen zunächst nur eingeschränkt aufnehmen.

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