30.04.2012

2500 Beschäftigte im Warnstreik

Frankfurt am Main (dpa/nd). An den ersten Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben sich nach Angaben der IG Metall in der Nacht zum Sonntag rund 2500 Beschäftigte beteiligt. Schwerpunkt war Bayern mit 1200 Streikenden. Weitere Schauplätze waren Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Berlin. Die Gewerkschaft will mit den Aktionen ihren Forderungen für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche Nachdruck verleihen. Sie verlangt 6,5 Prozent mehr Geld sowie die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten und mehr Mitsprache beim Einsatz von Leiharbeitern. Die Arbeitgeber bieten bislang drei Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 14 Monaten. Die IG-Metal- kündigte ab Mitte der Woche bundesweit Arbeitsniederlegungen an.

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