Karlheinz Kasper 10.05.2012 / Literatur

Grosteske Phantasmagorie

Andrej Kurkow und sein »Volkskontrolleur«

Im Westen gilt Andrej Kurkow als einer der wichtigsten russischsprachigen ukrainischen Schriftsteller der Gegenwart, in Russland und der Ukraine ist er weniger bekannt. In der Nähe von Leningrad geboren, lebte Kurkow seit frühester Kindheit in Kiew. Dort absolvierte er eine Ausbildung als Fremdsprachenlehrer und Übersetzer, war Zeitungsredakteur, Kameramann und während des Wehrdienstes sogar Gefängniswärter. Nach dem Ende der Sowjetunion veröffentlichte er rund zwanzig Prosabände, ferner Drehbücher für Spielfilme und Fernsehproduktionen. Deutsch erschienen sechs Romane und ein Erzählungsband bei Diogenes in Zürich. Kurkow favorisiert die Stilmittel des Krimis, der Fantasy und des Abenteuerromans, liebt Ironie und Satire, das Absurde, Groteske. Auch im Roman »Der wahrhaftige Volkskontrolleur«, den Kerstin Monschein für den Innsbrucker Haymon Verlag übersetzt hat, sind diese Elemente zu finden, doch sie fügen sich nicht zu einem überzeugenden Ganzen.

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