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12.05.2012

Streitfrage: Mit mehr Transparenz gegen die Öl-Multis?

Dem Deutschen ist das Auto lieb und teuer. Er hegt und pflegt es und investiert gern den ein oder anderen Euro, um es zu verschönern. Nichts geht ihm über ein frisch poliertes und schick lackiertes Automobil. Doch die Autofahrer sind verärgert. Der Grund sind die hohen Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen. An der Zapfsäule wird seit Wochen Frust geschoben. Und auf die Bundesregierung geschimpft, die doch endlich etwas gegen den Preiswahnsinn unternehmen müsse.

Genau das gibt sie vor jetzt zu tun. Das schwarz-gelbe Kabinett hat beschlossen, eine Transparenzstelle einzurichten. Ihr Ziel ist es, starke Preissprünge an Tankstellen stärker zu kontrollieren. Die Betreiber der Tankstellen sollen künftig Auskunft geben, wann und in welchem Umfang sie die Preise für Benzin und Diesel erhöhen oder senken.

Profitiert der Verbraucher von dieser Meldestelle? Sinken durch sie die Preise? Oder muss die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Pkw-Fahrer vor der Preispolitik der Multis zu schützen?

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