Volkmar Draeger 15.05.2012 / Berlin / Brandenburg

Eleganz und Langeweile

Die Kunstbibliothek zeigt die Ausstellung »Dodo - ein Leben in Bildern«

Welch ein Leben, das der Dörte Clara Wolff. In großbürgerlichen jüdischen Verhältnissen kam sie 1907 in Berlin zur Welt, fasste nach Ausbildung an der damals renommierten Schule Reimann ab 1926 rasch als Kostümzeichnerin und Modegrafikerin Fuß. Schon jene 16 Entwürfe der Studentin für Fantasiekostüme, die sie 1929 der Kunstbibliothek schenkte, verraten Geschmack und Gespür, vom Frackdesign über Harlekin- und Folkloreverarbeitung bis zur Abendtoilette der Grande Dame. Da nannte sie sich schon Dodo, behielt diesen Künstlernamen bis zum Tod 1998 in London bei. Ihre Hochphase hatte sie allerdings bis zur Emigration 1933, besonders als Illustratorin für den »ULK«, das Berliner Tageblatt für Humor und Satire, dessen wöchentliche Farbbeilage sie mit wundervollen Gouachen ausstattete.

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