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Von Uwe Kalbe
15.05.2012

LINKE sucht nach Spitzenlösung

Parteigremien wollen heute Personalfrage klären / Kandidaturen von Bartsch und Lafontaine erwartet

Nach dem Debakel bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gibt es kein Halten mehr: Der Streit der LINKEN um die künftige Parteispitze ist entbrannt. Oskar Lafontaine hat seine Rückkehr an die Parteispitze an mehrere Bedingungen geknüpft.
Zeichnung: Christiane Phohlmann
Zeichnung: Christiane Pfohlmann

Parteichef Klaus Ernst sprach am Montag vor der Presse von der Notwendigkeit einer »kooperativen Führung«, die es jetzt zu finden gelte. Gemeinsam mit den Landesvorsitzenden der LINKEN in Nordrhein-Westfalen, Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, sowie der bisherigen Fraktionschefin Bärbel Beuermann wertete er das Wahlergebnis der Partei am Wochenende als herbe Niederlage, an der es nichts zu beschönigen gebe. Die LINKE sei mit ihren richtigen und an den Interessen der Menschen orientierten Themen nicht durchgedrungen. Dass der Westaufbau der Linkspartei mit den letzten Wahlschlappen gescheitert sei, bestritten alle Beteiligten vehement.

Zu den Personalspekulationen über die künftige Parteiführung, über die ein Parteitag bereits Anfang Juni in Göttingen entscheiden wird, hielt sich Klaus Ernst bedeckt. Er werde auch eine persönliche Entscheidung erst treffen, wenn Vorschläge über eine »kooperative Führung« vorlägen. Am Nachmittag trafen sich die Landesvorsitzenden der Partei, um ein abgestimmtes Vorgehen zu besprechen, am heutigen Dienstag soll diese Runde mit dem Geschäftsführenden Parteivorstand zusammenkommen. An dieser Beratung nimmt dann auch Oskar Lafontaine, der Vorsitzende der Landtagsfraktion im Saarland, teil, an dessen Person viele in der Partei Hoffnung knüpfen. Lafontaine selbst hat sich intern für eine Rückkehr an die Parteispitze bereit erklärt, dies aber von der Einigung auf jene »kooperative Führung« abhängig gemacht. Nach nd-Informationen formulierte er seine Bedingungen unlängst in kleinem Kreis. Danach soll seine Lebensgefährtin, Sahra Wagenknecht, die jetzt Vize-Parteichefin und stellvertretende Fraktionschefin ist, zur Vorsitzenden der Bundestagsfraktion neben Gregor Gysi aufsteigen. Heinz Bierbaum, saarländischer Vertrauter Lafontaines und stellvertretender Parteivorsitzender, soll demnach Bundesschatzmeister werden. Dietmar Bartsch hingegen müsste dem Willen Lafontaines zufolge seine Bewerbung um den Vorsitz zurückziehen und sich mit dem Stellvertreterposten begnügen. Zu einer Stellungnahme war Lafontaine am Montag nicht zu erreichen. Er halte sich an den vereinbarten Zeitplan, hieß es auf Nachfrage. Für den heutigen Dienstagabend ist von ihm eine Pressekonferenz anberaumt worden.

Bartsch, der seine Kandidatur als Vorsitzender frühzeitig öffentlich gemacht hatte, bestätigte dem »nd« am Montag, an seinem Entschluss festzuhalten. »Mein politisches Angebot habe ich im November 2011 unterbreitet. Dieses Angebot steht.« Auch Bundesschatzmeister Raju Sharma hatte seinen Willen zur erneuten Kandidatur öffentlich gemacht. Beide, Bartsch und Sharma, gehören zum Reformerflügel der Partei, ihr gespanntes Verhältnis zu Lafontaine ist in der Partei gemeinhin bekannt und ein Grund für die Emotionalisierung auch der internen Debatten. Diese nehmen nun an Schärfe zu. So bezeichnete der parteilose Wolfgang Neskovic, Justitiar der Bundestagsfraktion, Bartsch in einer Erklärung als »Sargnagel für eine gesamtdeutschen LINKE«. Durch seine vorzeitige Kandidatur habe er der Partei eine »selbstzerstörerische Personaldiskussion aufgehalst«.

Dagegen unterstützten mehrere ostdeutsche Landespolitiker Bartsch. Der Berliner Landeschef Klaus Lederer warnte zugleich vor einer Führungscrew allein nach Lafontaines Vorstellungen. Kandidaten müssten Angebote machen statt Bedingungen zu stellen. Sachsen-Anhalts Linksfraktionschef Wulf Gallert sprach sich in der »Mitteldeutschen Zeitung« gegen ein Comeback von Lafontaine aus. Sachsens Parteivorsitzender Rico Gebhardt sagte der dpa: »Das Recyceln von früheren Vorsitzenden würde ... zur Problemlösung wenig beitragen.«

18 Kommentare

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  • Sternwind / 14. May 2012 23:30

    Linke braucht Strukturreform

    Die Analyse zum Zustand und Potential der PDL ist übrigens typisch Mandats-und Funktionärsgebildet - und sie liegt dementsprechend ziemlich daneben, bzw. verschweigt die wahren Ursachen.

    Z.B.
    Das was die LP braucht ist eine radikale Strukturreform hin zur Basisdemokratie.

    Wieviele engagierte Mitglieder hat die Partei Die Linke. aufgrund dieser hierachischen Struktur seit Juli 2007 verloren?
    10.000? 20.000?
    Und wieviele Mitglieder dümpeln aus Frust passiv vor sich hin?
    30.000? 40.000?

    Die Zeit, dass ein paar wenige Nasen darüber bestimmen wo und wie es lang geht ist vorbei!
    Wenn das nicht begriffen wird, bleiben vielleicht ein paar wenige Fleischtöpfchen erhalten, aber der Traum von einer friedlichen, sozialen und solidarischen Gesellschaft wird dann woanders geträumt und gestaltet.

  • 123DDR / 15. May 2012 05:53

    Im Osten so erfolglos wie im Westen - der "Papst" macht's nicht.....

    Der Westaufbau ist gescheitert. Kein Wunder. Wer dort lebt und von den Linken hört, denkt an die DDR und an die sektiererisch anmutenden Marxisten, die vor den Unis standen. Beides kein Grund zur Freude. Das aktuelle Programm und die Ziele der Linken sowieso nicht.

    Im Osten ist der Aufbau genauso erfolglos. Das wird nur (noch) durch die große Zahl von - allerdings immer älter werdenden - Menschen kaschiert, die hier noch der DDR anhängen. In zehn Jahren wird's auch im Osten zutage treten. Schon jetzt herrscht Stagnation.

    Neues Personal ist notwendig - aber nicht hinreichend. Mehr Realismus, Empathie und offene Ohren für die Menschen sind nötig. Die derzeitigen Personalquerelen - künftige deuten sich bereits an - sind nicht nur nicht hilfreich, sondern symptomatisch für eine Partei, die an die Richtigkeit ihres Programmes und ihrer Forderungen so fest glaubt, wie die katholische Kirche an sich selbst. Wer "Papst" ist, ist für das Sytem irrelevant.

    Die Linke muss raus aus alten Schützengräben und darf nicht mehr der Versuchung erliegen, rechtfertigen und erreichen zu wollen, was weder das eine noch das andere wert ist. Allein, mir fehlt der Glaube. Das "linke Projekt" ist nicht mehr zu retten, sondern von der Zeit hoffnungslos überholt - und eingeholt.

  • Ani-metaber / 15. May 2012 06:50

    Sie dürfen wieder in die Medien

    aber ein gewisses Holter-die-Polter begann schon vor der Stimmabgabe in NRW, leider nicht zum Sinn und Zweck staatlich betriebener Stromnetze oder einer Kosten-Nutzen-Rechnung beim öffentlich betriebenen Verkehr, der Straßenbau und -unterhaltskosten verringert und Landschaft wieder freigibt. Hätte jeder der dabei Auftretenden mit konkreten Zahlen Machbarkeit und Nutzen von befürworteten Projekten und eben diese Vorhaben benannt, wäre klar, warum man die Linke wählen kann und sollte.

    Stattdessen in den Medien eine Schlagzeilenwelt über die Linke, die nicht nur vom Aussagewert so anmutet, wie die Berichterstattung gewisser Unterhaltungsblätter über Stars und Sternchen oder die Fortpflanzungs-, Familiensicherung-, und Vergnügungsbemühungen des europäischen Hochadels.

    Wenn sie doch wenigstens überlegen würden, was sie so von sich geben und wie das rüberkommt. Sicher, Medien verfremden und fabrizieren Schlagzeilen selbst da, wo dafür keine Grundlage zu sein scheint.

    Doch wem soll es Freude machen,wenn,
    wie zu erwarten und schon eingetreten,
    bestimmte Medien von einem "Hauen und Stechen" berichten können.

    Man hätte doch gehofft, man hätte inzwischen gelernt, durch entsprechendes Verhalten diese Medienhansel wie dumme Jungs aussehen, sie in die offensichtliche Leere der Haltlosigkeit und Übertreibung in ihren Aussagen laufen zu lassen.

  • hans1949 / 15. May 2012 11:13

    Sternwind, 14. Mai 2012 23:30; "Und wieviele Mitglieder dümpeln aus Frust .....

    Sternwind, 14. Mai 2012 23:30;
    "Wieviele engagierte Mitglieder hat die Partei Die Linke. aufgrund dieser hierachischen Struktur seit Juli 2007 verloren?
    10.000? 20.000?
    Und wieviele Mitglieder dümpeln aus Frust passiv vor sich hin?
    30.000? 40.000?"


    Vielleicht haben die nur Angst, bei den vorherrschenden Demokratiestrukturen, vom Verfassungsschutz denunziert und beim Outen einer linken Gesinnung, vorrangig ihre Existenz, den Arbeitsplatz zu verlieren.

    Sie, scheinen nicht so gefährdet und können daher, besser mit den Wölfen heulen.

  • hans1949 / 15. May 2012 11:25

    Ani-metaber, 15. Mai 2012 06:50; Sie dürfen wieder in die Medien

    Stimme dem gerne zu!

    Weiter so, bis auch der Dümmste und Profilirungssüchtigste, der PDL durchschaut wird.

    Wie kann man nur so, von einigen, angeblich reformwilligen Möchtegern-Linken, so breitseitig und dumm, ins offene Messer getrieben werden.

    Oder es steckt, gesteuert, System dahinter.

  • Rene-Tenz / 15. May 2012 12:37

    Re: Im Osten so erfolglos wie im Westen - der "Papst" macht's nicht.....

    Die Linke tut gut daran sich von Ihren "Ratschlägen" und Ihrem ordinären Defätismus fern zu halten.
    Nicht zuletzt Ihre "Fleissarbeit" im Verbund mit weiteren Trollen lässt darauf schließen,dass der Wunsch Vater Ihrer Gedanken ist.
    Im Übrigen ein Beitrag,der das klarstellende Kürzel
    iA d sog VS ihrerseits verdient hätte

  • Sternwind / 15. May 2012 12:42

    Re: Im Osten so erfolglos wie im Westen - der "Papst" macht's nicht.....

    Zitat: "Das aktuelle Programm und die Ziele der Linken sowieso nicht."

    Wer so etwas absurdes behauptet, kennt entweder das Programm der PDL nicht, oder ist Anhänger der NED (=NeoliberaleEinheitsparteiDeutschland, bestehend aus CDUCSUFDPSPDGrüne), vermutlich trifft beides zu.

  • Ani-metaber / 15. May 2012 12:52

    Re: Ani-metaber, 15. Mai 2012 06:50; Sie dürfen wieder in die Medien

    Eine Wertung darüber, ob etwas Wahres daran ist, Führungsfragen würden von sie elitär dünkelnden Zirkeln gemacht und mit Vorabsprache von einer weniger dienenden dafür aber zu herrschen versuchenden Clique von oben herab zu bestimmen versucht, will ich nicht gemacht haben.
    Ich weiß auch nicht ob etwa ein Oscar „Bedingungen“ stellt, was selbstherrlich wäre, oder Voraussetzungen für den Fall seiner Kandidatur gewagt hat zu äußern – ich weiß nicht, ob ein Bockhahn die immer zu unterstützende Forderung nach Basisdemokratie hier zu Recht einfordert oder einen ebenso demokratischen und von der Partei gewählten Weg der Kandidatenfindung torpediert.

    Ich hab noch nicht gelesen, was Lafontaine in der Süddeutschen erzählt hat, wohl aber gehört, was heut früh im DLF der Herr Bockhahn sagte und da war eigentlich nur die Erwähnung des Versuchs Mietwohnungen in Genossenschaften zu überführen voll akzeptabel.
    Ich hab auf jeden Fall schon früher nicht die Unterscheidung der Medien über die Mitglieder der Grünen mitgemacht, bei denen zwischen „Fundis“ und „Realos“ zu unterscheiden zu sollen, nicht nur, weil die „Realos“ fundamentalistisch waren und die „Fundamentalisten“ utopisch, visionär, transparent und basisdemokratisch.
    Ich weiß, dass kein Mensch ohne Pragmatismus, wie auch Disziplin und Grenzsetzung auskommt.

    Ich will damit nur andeuten, was sich die Beteiligten schenken und wo sie nicht mitspielen sollten. Ich sehe nicht wie Lafontaine einen „Privatkrieg“ gegen die spD führt – eher umgekehrt – und habe nichts gegen Regierungsbeteiligungen oder Tolerierungen.
    Bei letzteren darf nicht vergessen sein darzustellen, was man selbst will und was man nur aus Koalitionsgründen mit in Kauf nimmt
    und da wird es auch Dinge geben, die man auf keinen Fall mehr mitträgt.

  • Ani-metaber / 15. May 2012 12:53

    Re: Ani-metaber, 15. Mai 2012 06:50; Sie dürfen wieder in die Medien

    Ich weiß aber, was die Schlagzeilen in den Massenblättern des Ruhrgebiets in den letzten 2 Jahren waren, wenn dort mal was von einer Linkspartei berichtet wurde.
    Und durften „Linke“ zu Wort kommen, wenn sie auf andere eindroschen und nicht etwa zur Versachlichung, zur differenzierten Betrachtung und zur Förderung von Verständnis beitrugen.

  • Ani-metaber / 15. May 2012 13:59

    Die Wandlung der Aussagen,

    Titel: „Lafontaine will Linke führen - unter Bedingungen“

    und dann im Text. "Ich gehe noch einmal in die Verantwortung, wenn die Partei mich wirklich will und wenn das personelle Umfeld stimmt."

    geht offenbar schon ordentlich in die Richtung, wo zu ein paar Zeilen Grass-Gedicht ganze Besinnungsaufsätze mit abwegigen Unterstellungen und Denkgebäuden angestellt und verbreitet wurden.

    www.sueddeutsche.de/politik/nach-debakel-bei-der-nrw-wahl-lafontaine-will-linke-fuehren-unter-bedingungen-1.1357389

    Den autoritären Patriarchen jedenfalls vermag ich aus den wörtlichen Zitaten nicht herauszulesen.
    Und wer Genossen Bartsch unterstützen möchte, der hätte ja auf Nachfrage der Medien sagen können, dass er den für einen pfiffigen Organisator halten würde.

    Einen selbstherrlich Gott will Niemand, und einen die Moral gepachtet habenden Tausendsasa, der dann auch noch seine Parteiausschlusskriterien verbreitet und ganzen Landesverbänden vorschreiben will, auch nicht.
    Und wenn jemand in Gefahr geraten ist, als solche Unperson der einen oder anderen Art angesehen zu werden, kann er selber in sich suchen, wie er diesem Anschein entgegenzutreten vermag.

  • Rene-Tenz / 15. May 2012 13:59

    Re: Ani-metaber, 15. Mai 2012 06:50; Sie dürfen wieder in die Medien

    Die Wahlen sind vorbei,die Linke kommt wieder vor.
    Das reizt allerdings manchen Versager (der Berliner Landesverband ist damit nicht unterversorgt) in jedes hingehaltene Mikrofon zu plaudern.
    Wie lange lassen sich die Basisgruppen das noch bieten?
    Wer ist in der Lage die Selbstdarsteller, die so gerne von den Resultaten ihres Anbiederungskurses schweigen,
    zu kritischer Analyse zu führen?
    Muss es Oskar richten?Kann es Oskar richten?
    Das aktuelle Buch von Sarah Wagenknecht "Freiheit oder Kapitalismus" ist mE eine tragfähige Plattform.
    Schon wird über eine Spaltung der PdL sinniert.
    Die steht nicht an.Wer kann aber ausschließen,dass manche Gleitflieger andere Landeplätze anfliegen,wenn Tacheles geredet wird?
    Die Aussendarstellung der PdL ist mit der Person Oskar Lafontaine sofort eine andere,wirksamere.Es ist nur normal,dass er prüft,ob ihn das Eis trägt.Es ist auch nicht Unnormal wenn er bewährte Leute mitbringt.
    Der anstehende Parteitag wird zeigen wie die notwendigen Klärungen laufen und ob die PdL aus ihrem Tief herausfindet.

  • Ani-metaber / 15. May 2012 14:03

    Re: Re: Sie dürfen wieder in die Medien

    DORT durften „Linke“ zu Wort kommen...
    hätts lauten sollen

  • Rotspoon / 15. May 2012 16:32

    Man muß sie verstehen, die älteren Herren

    Nehmwermal die Lichtgestalt aus Havelberg, den Wulf Gallert. Seit 21 Jahren drückt er die harte Oppositionsbank ganz vorn im Landtag der Frühaufsteher. Weder in der PDS noch in der LINKEN hat die Fraktion, der er schon lange vorsitzt, jemals ein Vorhaben benannt, das Mitglieder, Sympathiesanten oder gar WÄHLER vor Begeisterung vom Hocker gerissen hätte. Vor der letzten Landtagswahl hat er sich schon heimlich vorm Spiegel mit Herr MP angeredet. Und nun ergreift er die MZ in der Anname, sie sei das Nachfolgeorgan der Bezirkszeitung Freiheit und motzt gegen Lafontaine. Man muß sie verstehen, die älteren Herrn.

    Übrigens: Wolfgang Nešković ist nicht lediglich der Justitiar sondern seit 2005 Bundestagsabgeordneter, seit 2009 mit Direktmandat, der PDS/DieLINKE. Er ist ein politischer Kopf, ein analytischerTyp, eine inegerer Mann, der auch in der Theorie zu hause ist. Ihn treibt kein Ehrgeiz und der Bundesrichter a.D. wird sich genau überlegt haben, was er da wann und wie zu Bartschens Kandidatur gesagt hat.

    Ich denke mal, irgend wer hat in der Neunzigern in der Partei Zeitzünder installiert. Praktische Verschwörungen sind eins meiner Hobbys

  • maaajurumare / 17. May 2012 19:24

    Re: Re: Im Osten so erfolglos wie im Westen - der "Papst" macht's nicht.....

    Wäre es anders, rene-tenz und sternwind, dann würde die Linke bei Wahlen besser abschneiden, oder?

    Im Bund sind es derzeit nur 7 Prozent. Das wird eng.... Bei der letzten Bundestagswahl waren es noch 11,9%. Das sind 5 Prozentpunkte bzw. gut 40% weniger.

    nachrichten.rp-online.de/politik/sonntagsfrage-spd-legt-leicht-zu-union-verliert-1.2821444

    Was also ist an der Analyse von 123 DDR falsch? Beschimpfungen und kümstliche Empörung helfen da nicht?

  • maaajurumare / 17. May 2012 20:26

    Liebe onlinezensur

    Was stört Euch an meinem Kommentar von 19:24? Schlechte Laune?

  • Onlineredaktion / 17. May 2012 20:37

    Re: Liebe onlinezensur

    Danke der Nachfrage. Die Laune ist bestens.

    Da die Onlineredaktion heute mit nur einem Kollegen besetzt ist, dauert das Freischalten einen Augenblick.

  • Sternwind / 17. May 2012 21:37

    Re: Re: Re: Im Osten so erfolglos wie im Westen - der "Papst" macht's nicht.....

    @maaajurumare,
    das war keine Analyse, sondern eine Behauptung die nicht zutrifft.

    Das derzeit die WählerInnenzustimmung zurück geht ist Fakt und hat Ursachen.
    Meine These:
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, ist das Grundsatzprogramm nicht eine Ursache dafür, viel eher vermutlich, dass es nicht noch höhere Verluste gab.

  • maaajurumare / 18. May 2012 00:14

    Re: Re: Liebe onlinezensur

    Dann seid Ihr wohl mit der Reihenfolge durcheinandergeraten, denn spätere Kommentare waren bereits freigegeben......

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