Jörg Roesler 19.05.2012 / Geschichte

Die Vorzüge bäuerlicher Solidarökonomie

Die ostdeutsche Produktionsgenossenschaft auf dem Lande - eine Innovation, die sich bewährt hat

Als im Sommer 1952 gemäß der Aufforderung der 2. Parteikonferenz der SED die ersten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) entstanden, stellten diese für Deutschland ein Novum dar. In der Zirkulationssphäre hatte diese Organisationsform des freiwilligen Zusammenschlusses zur Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen der Beteiligten bereits eine mehr als hundertjährige Tradition, aber eben nicht in der Produktion. Aus den ersten, in den 1840er Jahren von Raiffeisen gegründeten Hilfsvereinen und Darlehenskassen für »notleidende Bauern«, entwickelten sich in den folgenden Jahrzehnten Bezugs-, Absatz- und Kreditgenossenschaften. Nach 1945 übernahm deren Funktion im Osten die Bäuerliche Handelsgenossenschaft (BHG).

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: