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23.05.2012

Die Erde bebt im Süden Europas

Nachbeben in Norditalien, Notstand in Bulgarien

Nachbeben erschüttern das italienische Erdbebengebiet. Regierungschef Mario Monti besucht die Betroffenen und sagt Hilfe zu. Auch in Bulgarien bebt die Erde. Die Menschen kommen mit dem Schrecken davon.

In der norditalienischen Erdbebenregion Emilia Romagna haben Tausende Menschen die zweite Nacht in Notunterkünften verbracht. Regierungschef Mario Monti besuchte am Dienstag den Erdbebenort Sant'Agostino und das ebenfalls stark betroffene Finale Emilia und sagte den Menschen Hilfe zu. Vier der insgesamt sieben Toten kamen in Sant'Agostino unter Trümmern ums Leben - dort lag das Epizentrum des Bebens. Nachbeben erschütterten weiter die Region. Der Schaden geht wahrscheinlich in die Milliarden. Allein die Bauern machen Schäden in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro geltend, 300 000 Laibe Parmesan wurden zerstört.

Auch in Bulgarien bebte in der Nacht zum Dienstag die Erde heftig. Anders als in Italien kamen die Bulgaren mit dem Schrecken davon. Eingestürzte Schornsteine, Risse an Häusern und leicht Verletzte waren die Folgen eines Bebens der Stärke 5,9, des schwersten Erdbebens im Raum Sofia seit rund hundert Jahren.

In Italien sind Tausende Helder im Einsatz, darunter nach Angaben des Zivilschutzes 1200 Freiwillige. Die Zahl der Obdachlosen stieg nach Medienberichten auf 5000. Viele wurden in Zelten untergebracht, andere in Schulen und Sporthallen. Regenfälle behinderten die Aufräumarbeiten. Viele Schulen blieben geschlossen. Bei dem Erdbeben waren 50 Menschen verletzt worden.

Eine Serie von 34 Nachbeben versetzte in der Nacht zum Dienstag die Menschen erneut in Sorge. Zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens habe es die Erschütterungen mit einer Magnitude über 2,0 gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Ein Erdstoß habe die Stärke von 3,5 erreicht.

Das Epizentrum des Bebens in Bulgarien lag etwa 25 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Sofia bei der Kleinstadt Pernik. Das Beben sei im gesamten Westen und Südwesten des Landes zu spüren gewesen, berichtete lokale Medien. Eine Frau starb an Herzversagen. In Sofia und Pernik bildeten sich an vielen Gebäuden, auch Schulen und Kindergärten, Risse. Von den Dächern fielen Ziegelsteine und beschädigten zahlreiche Autos. Vorübergehend fielen Strom und Internet aus. In dem Gebiet des Epizentrums wurde der Notstand ausgerufen. In Pernik schlossen alle Behörden und Schulen. Die Ausrufung des Notstands hat auch zur Folge, dass die Schäden mit staatlichen Mitteln repariert werden können. dpa

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