Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

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Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

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25.05.2012
Fragwürdig

Klimaschutz-Hilfe online?

Volker Gustedt ist Pressesprecher der Berliner Energieagentur GmbH

nd: Sie haben das Online-Expertenforum www.berlin-klimaschutz.de zu Themen wie Energieeffizienz und erneuerbare Energien freigeschaltet. Was bietet es?
Gustedt: Dieses Expertenforum wendet sich eher an Fachleute und bietet praxisorientierte Informationen zu verschiedenen Themen. Wir beginnen mit dem Thema Finanzierung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Expertin der Kreditanstalt für Wiederaufbau wird einen Monat lang Fragen beantworten. Die Fragen können online gestellt werden und unsere Redaktion reicht sie gebündelt an die Expertin weiter. Dann werden sie auf der Internetseite der Berliner Informationsstelle Klimaschutz veröffentlicht.

Wie oft werden Fragen und Antworten von Ihnen online gestellt?
Die Antworten werden regelmäßig im BIK-Expertenforum veröffentlicht. Jede Frage wird spätestens nach zehn Tagen beantwortet.

Können sich an das Online-Portal auch Leute von außerhalb Berlins wenden?
Klar. Jeder, der eine Fachfrage hat, kann sich an dieses Expertenforum wenden.

Was ist die Berliner Informationsstelle Klimaschutz (BIK)?
Die Berliner Informationsstelle Klimaschutz wurde letztes Jahr ins Leben gerufen und soll eine Lücke schließen in Berlin. Es gibt ja viele Aktivitäten und auch Informationen rund um das Thema Klimaschutz, sei es von staatlichen Stellen, von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern oder vom Mieterverein. Aber es fehlte eine Bündelung, eine zentrale Stelle, wo man Informationen abrufen kann und wo auch eine gewisse Lotsenfunktion erfüllt wird. Das soll die BIK leisten.

Sie ist ja ein Projekt der Energieagentur. Stellen Sie bitte die Energieagentur kurz vor!
Die Energieagentur gibt es seit 20 Jahren. Sie wurde vom Berliner Abgeordnetenhaus gegründet und soll auf unternehmerische Weise - sie ist ja ein Unternehmen mit einer Landesbeteiligung - die Themen Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien in Berlin auf sehr praktische Weise voranzubringen. Das heißt konkret: Wir machen Klimaschutz- und Energiesparprojekte, beispielsweise für einkommensschwache Haushalte. Wir setzen aber auch selbst im eigenen Risiko Anlagen zur Energieerzeugung um - kleine Blockheizkraftwerke oder auch Fotovoltaikanlagen.

Bei der BIK sind wir der Projektmanager. Wir sind vom Land Berlin beauftragt worden, diese Aufgabe mit einer Drittmittelfinanzierung wahrzunehmen. Die Energieversorger GASAG und Vattenfall haben sich im Rahmen ihrer Klimaschutzvereinbarungen dazu verpflichtet, Gelder für eine unabhängige und neutrale Information der Öffentlichkeit bereitzustellen.

Die BIK hat als Ziel, die Vielfalt der Berliner Klimaschutzaktivitäten aufzuzeigen. Geben Sie uns bitte einen Eindruck!
Ein zentrales Instrument der BIK ist eine Projektdatenbank, die regelmäßig erweitert wird. Da werden derzeit 156 Projekte dargestellt. Das ist, vom Öko-Kiez-Projekt bis hin zu Maßnahmen von Daimler-Benz oder Bayer HealthCare, ein sehr breites Spektrum. Allerdings müssen die Klimaschutzprojekte, die dort dargestellt werden, gewisse Kriterien erfüllen. Die CO2-Einsparung muss nachweisbar und relevant sein.

Fragen: Ralf Hutter

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