26.05.2012

Stammzellen gegen Arthrose

Würzburg (dpa/nd). Stammzellen gegen den Gelenkverschleiß: Um die Volkskrankheit Arthrose künftig besser behandeln zu können, wollen Würzburger Forscher erstmals in Deutschland mehreren Patienten körpereigene Stammzellen injizieren. »Wir haben die Hoffnung, dass damit die Arthrose zumindest aufgehalten wird«, sagte Oberarzt Ulrich Nöth von der Orthopädischen Klinik der Universität Würzburg.

Das Forschungsprojekt wird von der Europäischen Union mit insgesamt zwölf Millionen Euro gefördert. In der ersten Phase der klinischen Prüfung entnehmen die Mediziner im Sommer neun Patienten mit stark verschlissenen Kniegelenken Stammzellen aus dem eigenen Fettgewebe am Bauch. Dieses wird im Labor vermehrt, aufbereitet und angereichert und schließlich ins Knie gespritzt.

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