Silvia Ottow 26.05.2012 / Inland

»Da läuft was nicht ordentlich«

LINKE und Grüne haben Bedenken gegen die private Organisation der Organtransplantation

Vehemente Kritik am Gesetzentwurf über neue Modalitäten in der Organspende kommt aus der LINKEN. Ihre Abgeordneten verweigerten ebenso wie Mandatsträger von Bündnis 90/Die Grünen dem ebenfalls gestern zur Abstimmung gestellten Änderungsantrag zum Transplantationsgesetz ihre Gefolgschaft.

Den Plänen der Bundesregierung zur Qualitätssicherung bei der Transplantation wollen Grüne und LINKE nicht zustimmen. Sie trauen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) nicht mehr, die in der Vergangenheit mit dem Verdacht der Vetternwirtschaft und mit Unregelmäßigkeiten bei der Organentnahme in die Schlagzeilen geraten war, und fordern mehr Transparenz. Die Linkspartei lehnte den Gesetzentwurf ab. Die Grünen enthielten sich der Stimme. Mit der Gesetzesänderung soll die EU-Richtlinie über Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Organspende umgesetzt werden.

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