Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
30.05.2012
Brandenburg

Raus aus den Asylheimen

Die Linksfraktion im Landtag will die Lebensbedingungen der Asylbewerber verbessern. Wie die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser gestern sagte, müsse das Ziel bleiben, Asylbewerber in Wohnungen einzuweisen. Das sei insbesondere für traumatisierte Frauen und Kinder wichtig. Weil Asylbewerber aus unterschiedlichen, mitunter verfeindeten Kulturen und Nationen in Wohnheimen zusammenleben, sei das Risiko zu groß. Auch müsse der Deutschunterricht und die psychosoziale und medizinische Betreuung für Menschen aus Krisenregionen verbessert werden.

Schon länger bringen die Landkreise und kreisfreien Städte Flüchtlinge verstärkt in Wohnungen statt in Heimen unter. Das trägt nach Ansicht des Sozialministeriums dazu bei, Vorurteile abzubauen, weil der Kontakt zwischen Einheimischen und Flüchtlingen erleichtert wird.

Vor sechs Jahren kamen die ersten Überlegungen auf, wie die herkömmlichen Asylheime aufgegeben oder reduziert werden können. Die inzwischen langjährigen Erfahrungen mit der Unterbringung von Asylbewerbern in Wohnungen sind im Allgemeinen positiv. In Brandenburg leben derzeit noch 1423 Asylbewerber in Wohnungen beziehungsweise in fünf Heimen. Mitte der 1990er Jahre lebten noch über 33 000 Asylbewerber in 134 Heimen. Vor sechs Jahren, als es in Brandenburg noch 4300 Asylbewerber gab, waren schon 1300 von ihnen in Wohnungen untergebracht.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken