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Linke, Wissenschaft und Technik

Marcus Meier
02.06.2012

Wie links ist Paranoia?

Die Band »Die Bandbreite« ist beliebt bei Verschwörungstheoretikern, bei extrem Rechten – und bei Teilen der deutschen Linken

Würde man nur ihre musikalischen Leistungen betrachten, wäre die Duisburger »Politpop«-Band »Die Bandbreite« keiner Erwähnung wert. Doch trotz ihrer verschwörungsparanoischen Texte treten die Hip-Hopper bei linken Events auf. Immer wieder. Dabei wirkt die vorgeblich linke Band um Sänger Marcel W. als Appetitanreger für hochgradig reaktionäre Ideologien. So auch für die krude antisemitische Propaganda des Buchautoren Wolfgang Eggert.
Wojna
»Bandbreite«-Kopf Marcel W. rappt Paranoides
In Wahrheit ist alles wieder mal ganz anders als uns erzählt wird: Hinter der Immunschwächekrankheit AIDS stecken eigentlich die US-Regierung, die AIDS in einem geheimen Labor namens »Fort Detrick« entwickeln ließ, die CIA und – wie könnte es anders sein! – der Mossad. Der sagenumwobene israelische Geheimdienst habe den Virus durch bewusst kontaminierten Blutkonserven in Afrika verbreitet. An vorderster Front war auch irgendwie eine jüdische Endzeitkult-Sekte beteiligt. Das behauptet zumindest der verschwörungsparanoische Buchautor Wolfgang Eggert.

Eggert schwadroniert schließlich über ein »biblisch-apokalyptisches Projekt, das bis in die Gegenwart reicht«: «Es ist die mögliche Herstellung eines Kunsterregers, der sämtliche Rassen der Welt vernichtet – außer den genetisch 'reinsten' Kern der jüdischen.« Verglichen mit diesem apokalyptischen »Projekt« muss der Holocaust gleichsam als Ringelpitz erscheinen...

Der Arzt und Journalist Philipp Grätzel von Grätz kämpfte sich vor ein paar Jahren durch Eggerts 2003 erschienenes Buch »Die geplanten Seuchen. AIDS, SARS und die militärische Genforschung«. Und fasste seine Lektüre in einem sehr lesenswerten Artikel zusammen: »Eggert ... führt plastisch vor, wie der Schritt aussieht, den man gehen muss, um von einem diffus-linken Fortschrittsskeptizismus und Antiimperialismus zum Antisemitismus zu gelangen.«

»Bandbreite«-Song »AIDS«: Gerappter Eggert
Jetzt ist das Eggert-Buch vertont worden – von der Duisburger Band »Die Bandbreite«, die sich selbst als links bezeichnet und in linken Kreisen einer gewissen Beliebtheit erfreut. »Ich belege die Wege des Virus, nenn' mich von mir aus 'nen Revisionist«, rappt »Bandbreite«-Kopf Marcel W., der unter dem Kampfnamen »Wojna« (das polnische Wort für »Krieg«) auftritt.

Im Video zum »AIDS«-Song trägt der Duisburger einen weißen Kittel, ganz so, als wäre er ein Wissenschaftler. »Die Geschichte von AIDS« sei eine Lüge, behauptet der Rapper. AIDS sei in einem Geheimlabor als »biologischer Kampfstoff« gebaut worden. Auch die Eggert-These, derzufolge die Krankheit über eine Hepatitis-Impfung verbreitet worden sei, wird in dem Song popularisiert: »Die Ausrottung von Afrikanern ham sie ganz gezielt geplant« – »sie« sind unter anderem Henry Kissinger und die CIA.

So geht das geschlagene fünf Minuten weiter. Fast wirkt es trotz allem witzig, wenn »Wojna« im breitesten Ruhrpott-Idiom über Morphologie, Immunsystem und den Aspirin-Wirkstoff ASS als aus seiner Sicht probates Anti-AIDS-Mittel rappt und dabei über den Boden robbt.

Auf ihrer Webseite benennt »Die Bandbreite« Wolfgang Eggerts Seuchen-Verschwörungs-Buch als eine von zwei Quellen: Vorlage für den Song »AIDS«, der auf unserem aktuellen Album «Reflexion« erschienen ist, war neben der Broschüre des Wissenschaftsjournalisten Christoph Klug »AIDS in Afrika« auch das Buch «Die geplanten Seuchen« von Wolfgang Eggert. ... Zwei voneinander vollkommen unabhängige Quellen lieferten uns nahezu identische Inhalte über die Herkunft des HI-Virus. ... Unserer Meinung nach bieten wir mit unserem jüngsten Clip die wahrscheinlich plausibelste Theorie für den Ursprung des Immunschwäche-Virus an.

Offener Antisemitismus, nicht versteckt
Moment: Die angeblich linke Band, die beim traditionellen Liederfestival auf der Burg Waldeck auftrat, die es in die »Liederbestenliste« des Deutschlandsfunks schaffte, beim Pressefest der Deutschen Kommunistischen Partei, beim Ostermarsch Ruhr, bei gewerkschaftlichen und bei »Occupy«-Events rappte, bezieht sich auf ein antisemitisches Machwerk?

Überlesen haben kann Marcel W. die einschlägigen Passagen nicht. »Wenn man zumindest die erste Hälfte des Buchs überfliegt, kommt man daran nicht vorbei. Es kommt schon bald relativ bald knüppeldick«, erinnert sich Journalist Grätzel von Grätz an seine Lektüre des Eggert-Buches. Grätzel von Grätz sei erst neugierig gewesen, dann erstaunt und schließlich ziemlich angewidert – »von den Inhalten, aber auch wegen der Sprache«, die Grätzel von Grätz an jene der Nazis erinnerte, wie Victor Klemperer sie in seiner »Lingua Tertii Imperii« analysiert hatte. »Eggert versucht nicht, seinen Antisemitismus zu verstecken.«
Wojna2
Werbung für den Antisemiten Wolfgang Eggert

Appetitanreger für Eggert-Propaganda
Nein, die offen antisemitischen Formulierungen aus Eggerts AIDS-Buch tauchen in dem »Bandbreite«-Song nicht auf. Worte wie »Juden« oder »Mossad« sind tabu. Doch das »AIDS«-Lied wirkt als Appetitanreger für Eggerts Thesen, die in kleinen Häppchen serviert werden.

Distanz zu, gar Kritik an Eggert? Fehlanzeige! Stattdesen bewirbt »Die Bandbreite« Eggerts »Seuchen«-Buch auf ihrer Webseite und verlinkt Eggerts Verlag »Chronos Medien«. Dort kann der »Bandbreite«-Fan dann Eggert-Publikationen erwerben, Bücher wie »Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende«, »Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie« oder jenes über die »verschwiegene Rolle von Mossad und CIA bei den Anschlägen vom 11. September«.

»Die Bandbreite«, ihre rechten Kameraden und linken Genossen
Die Vorwürfe gegen »Die Bandbreite« sind seit Langem manifest: Immer wieder greift die Band verschwörungstheoretische Thesen auf und vermengt sie mit links wirkenden Parolen. Tief verwurzelt ist sie in der paranoischen »Truther-Bewegung«, die glaubt, die Wahrheit jenseits offizieller Verlautbarungen erkannt und gepachtet zu haben. Der 11. September? Den haben die USA »selbst gemacht«, behauptet Marcel W. im gleichnamigen »Bandbreite«-Song, und zwar »wegen dem Geld«.

Auf seinem Label »Lärmquelle Records« verlegt »Bandbreite«-Kopf Marcel W. die Musik des »Truth-Rappers« Kilez More, darunter auch das Lied »Klimawandel«, in dem es heißt: »Der Klimawandel wurde nicht vom Menschen gemacht, damit halten sie die Menschen in Angst« (wer »sie sind wird dezent beschwiegen).

Nicht zuletzt warb W. im Juni 2011 vor Vertretern der extrem rechtspopulistischen »Schweizer Volkspartei« um Kooperation: »Wir müssen zusammenarbeiten, das ist wichtig.«

»Stets Bestätigung und Zuspruch« aus dem linken Lager
All das konnte man seit Langem wissen – und doch wurde »Die Bandbreite« immer wieder zu linken Veranstaltungen geladen, suchten auch prominente Linke den Dialog mit Marcel W. und verteidigten ihn gegen Kritik, die pauschal als »antideutsche« Propaganda abgetan wurde. So wurde der Opfermythos der Band genährt, ihr Bekanntheitsgrad gesteigert, ihre Propaganda salonfähig gemacht.

»Uns war bewußt, dass der Auftritt der `Bandbreite` kontrovers gesehen wird«, schrieb mir vor wenigen Wochen ein linker Demonstrationsveranstalter. Doch entscheidend sei »die eigene Positionierung der Band«: Die Bandbreite fühle sich der politischen Linken zugehörig und erfahre aus diesem Lager stets Bestätigung und Zuspruch. »Das ist«, so der linke »Bandbreite«-Verteidiger, »eine klare Aussage«. Nun ja, sie ist zumindest halbwahr: Bestätigung und Zuspruch aus dem linken Lager erfährt »Die Bandbreite« tatsächlich. Noch.

Marcus Meier referiert am kommenden Dienstag, dem 5. Juni 2012, zum selben Thema – und zwar in Bochum, im Ruhrpott also, wo »Die Bandbreite« besonders viele (linke) Fans hat. Weitere Infos: hier

27 Kommentare

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  • pesch / 01. Jun 2012 16:29

    Linker Antisemitismus

    Gern zitiere ich an dieser Stelle Moshe Zuckermann, jW, "Eine Lachnummer", 11.06.2011
    "Linke können schlicht nicht antisemitische sein, und wenn sie es sind, dann sind sie auch keine Linken mehr."

  • Rotspoon / 01. Jun 2012 16:37

    Paranoia ist überall, Marcus Meier

    Das Schöne am "andasBeinpinkeln"ist, daß es dem Pinkler meist Vegnügen und auch Salär verspricht, der Strahl aber die Angepeilten gar nicht erreicht.

    Übrigens, Herr Meyer, es ist gut zu wissen, daß es so kluge Leute wie sie gibt, die genau wissen, wie das da mit den Türmen gewesen ist

  • Rene-Tenz / 01. Jun 2012 16:54

    Ist Paranoia links?

    Ein Artikel den die Welt
    Nicht braucht!

  • Marian / 01. Jun 2012 19:37

    Alles peinlich

    Würde man nur ihre musikalischen Leistungen betrachten, wäre die Duisburger »Politpop«-Band »Die Bandbreite« keiner Erwähnung wert."

    Wozu diese Einleitung des Artikels? Musikalisch wäre die Band schon erwähnenswert.

    Weiter peinlich - unglaubwürdig macht sich Marcus Meier mit

    "Marcel W., der unter dem Kampfnamen »Wojna« (das polnische Wort für »Krieg«) auftritt. "

    Laut ND vom 27.6.11 heisst der Mensch "bürgerlich: Marcel Wojnarowicz." Da muss man natürlich W. schreiben, damit der polnische Wortvergleich dem weniger informierten Leser nicht sofort ins Auge fällt.

    Die restliche Kritik ist berechtigt. Nicht nur der aktuelle Text der Band, sondern frühere zeugen zumindest von einem ver(w)irrten geistigen Horizont der Band.

    "Kein Sex mit Nazis" - impliziert, man könnte ein Problem mit Menschen biologisch lösen. Weitergedacht auch nur eine sanfte Form der Euthanasie. Ganz abgesehen vom pubertär-peinlichen Text allgemein.

    "Klick, klack! Bumm! Kapitalisten? Kopfschuss!" - au weia. Schlimmstenfalls faschistoid, bestenfalls in der Kategorie Berija.

    Das die Band sich politisch links verortet, halte ich sogar für glaubhaft. Einen Gefallen tut die Band mit diesen unreifen bis ekelhaften Texten dem linken Spektrum jedoch nicht - und es scheint wohl kaum Besserung in Sicht.

  • timundstruppi / 02. Jun 2012 11:11

    danke fuer den guten artikel.

    es geht nicht darum das kritiker dieser band die wahrheit kennen, sondern dass die band denkt die wahrheit endgueltig zu kennen. das wird kritisiert ind diesem artikel. fest steht jedoch auch: die bandbreite war auch einmal beim ND-pressefest. das wird sich hoffentlich nicht wiederholen. super!

  • Berndchen / 02. Jun 2012 13:09

    Gute Vorbereitung ist alles: -1-

    Vergessen Sie bitte nicht, lieber Herr Meier, bei der Vorbereitung Ihrer Veranstaltung, folgende Dinge zu tun:
    1. Vergewissern Sie sich, ob Sie sattelfest sind bei der Definition der Begriffe "Verschwörungstheorie" und "Verschwörungspraxis". Dazu reicht ganz sicher nicht aus, einen Wikipedia-Artikel auszudrucken. Vielleicht könnten Sie ja statt des mainstreamig ausgelutschten und mit reichlich brauner und antijüdischer Soße verquirlten Wortes "Verschwörungstheorie", das ja somit inzwischen auf jeden Kritiker veröffentlichter Sichtweise diffamierend als Totschlagargument angewendet werden kann, ein paar Synonyme finden, die nicht derart vorbelastet sind. (Das nd kann man glaub ich nicht zu den verschwörungstheoretischen oder aufklärungsinteressierten Blättchen zählen, es würde sich das auch nicht trauen wegen dem "Marktwert").
    2. Machen Sie sich ein Bild darüber, was "Truther" eigentlich sind, indem Sie vielleicht dieses aus dem (amerikanischen) Englisch stammende Wort zunächst richtig über setzen: wörtlich "Wahrheitler". Heißt das nun, sie haben die Wahrheit gepachtet? Oder suchen sie sie, indem sie ihre eigene Regierung ständig in den Hintern zwicken, sie möge die Verbrechen von 9/11 endlich rechtsstaatlich aufklären? Kann man nämlich so oder so sehen.
    3. Leider haben Sie den Aids-Song der Bandbreite schon in eine Schublade Ihrer Wahl gesteckt und für Ihre Zwecke passend interpretiert. Einen solchen völlig übertriebenen Text und einen im Arztkittel am Boden rutschenden Interpreten hätte ich als Zuschauer/Leser ja sonst vielleicht als Ironie/Satire/Sarkasmus interpretieren können...Auch hier wäre eine gute´Vorbereitung hinsichtlich der Möglichkeiten der Wahl künstlerischer Mittel anzuraten (Schramm, Pispers, Rether sind bekannt?).
    Warum verdammt nochmal, werden die Truther als "Verschwörungstheoretiker" verunglimpft und mit brauner Soße überschwappt? Ist das Verschwörungs p r a x i s?? Und warum macht das nd da mit??? Die "Linke, die mit den Großen schwimmt"?

  • Berndchen / 02. Jun 2012 13:30

    Gute Vorbereitung ist alles: -2-

    Bitte recherchieren Sie auch im eigenen Archiv und bereiten Sie sich auf eine eventuelle Frage aus dem Publikum vor, die da lauten könnte: Welcher Art und welchen Grades ist die Paranoia eines "neuen deutschland" (einer Linken, die gern mit den Großen schwimmen will) das am 30.11.2010 mittels eines spießigen Kräuterbüchleins zu € 19,90, Werbung für einen rechts- na sagen wir freundlich -populistischen Verlag betrieb?
    Mich hat gewundert, dass dies damals nicht gegen das nd breit ausgewalzt wurde. Ich erklär's mir so: entweder ist das im seinerzeitigen Nachrichtensturm untergegangen oder das nd ist zu handzahm geworden, als das es noch als gefährlich gelten könnte und die Mühe sich lohnte.

  • 123DDR / 03. Jun 2012 10:11

    Re: Gute Vorbereitung ist alles: -2-

    Interessant auch der erste Kommentar (Verschwörungstheorien) zu dem folgenden Artikel von b.k.

    linksunten.indymedia.org/de/node/45984

  • maaajurumare / 03. Jun 2012 19:04

    Re: Gute Vorbereitung ist alles: -2-

    Ich bin sicher, b., dass Herr Meier nicht nur gut vorbereitet sein, sondern auch mit Paranoia rechnen wird, die kein seltener Gast auf vielen linken Veranstaltungen ist......

  • KarstenKramer / 03. Jun 2012 20:33

    Zwei Paar Schuhe

    Leider ist der Autor was die "kritische" AIDS-Debatte betrifft, offenbar ziemlich unbeleckt. Sonst wüsste er, dass die These, der HIV-Erreger sei in Fort Detrick entwickelt worden, erstmals von zwei DDR-Wissenschaftlern aufgestellt wurde. Es war das Ehepaar Lilli und Jakob Segal, das diese These vertrat (u.a. in Büchern wie "AIDS ist besiegbar") - und wie ich finde, auch eindrucksvoll und beinahe unbestreitbar belegte.

    Die beiden Kommunisten mit jüdischer Herkunft waren im antifaschistischen Widerstand gegen die Nazi-Diktatur aktiv, Lilli Segal aufgrund dessen nach Auschwitz deportiert. Jacok Segal leitete an der Berlienr HU das Institut für Allg. Biologie.

    Ich führe das nur an, um zu zeigen, dass es sich bei diesen weder um Spinner, noch um Rechte oder Antisemiten handelte.

    Leider vermengt der Autor unzulässig: So richtig es ist, die antisemitischen Thesen eines Eggerts zu kritisieren und auch den positiven Bezug der Bandbreite zu verurteilen, die sie zu seinem Buch herstellen, so falsch ist es, die kritisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der vorherrschenden Lesart beim Thema AIDS generell in die Schublade "abstruse Verschwörungstheorie", "potentiell antisemitisch" etc zu stellen.

    "Fast wirkt es trotz allem witzig, wenn »Wojna« im breitesten Ruhrpott-Idiom über Morphologie, Immunsystem und den Aspirin-Wirkstoff ASS als aus seiner Sicht probates Anti-AIDS-Mittel rappt und dabei über den Boden robbt."

    Das mag witzig erscheinen, ist es aber nicht. Befassen Sie sich, Herr Meier, bitte einmal mit den Werken der Segals diesbezüglich, dann werden Sie sehen, welch profundes Fachwissen hinter der ASS-These steckt - ob man sie nun teilt oder nicht. Ich weiß nicht, ob diese These bei Eggert vorkommt, falls ja, hat er sie - wie auch die anderen Thesen zu AIDS - nur übernommen und mit seinem antisemitischen Stuss angereichert. Aber gerade diese "Anreicherung" hat die Bandbreite offenbar nicht übernommen - was ja auch was sagt.

  • maaajurumare / 04. Jun 2012 09:03

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben, Herr Kramer,

    hätten Sie sich mit der Rolle des KGB und der "Staatssicherheit" im Kontext der abstrusen Thesen Segals befassen sollen:

    de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Segal#Segals_Theorien_und_geheimdienstliche_Desinformations-Kampagnen

  • maaajurumare / 04. Jun 2012 09:53

    @ Berndchen und alle Verschwörungstheoretiker

    Steht Ihre Sympathie, b., für Verschwörungstheorien und Verschwörungstheoretiker in Zusammenhang damit, dass Sie die Holocaust-Frage nicht beantworten möchten? Die Story mit dem Kräuterbüchlein jedenfslls habe ich verpasst. Irren ist aber menschlich. Wo es jedoch System hat, tut's weh. Die Schilderung zu dem "aCampada"-Lager in Berlin auf dem Alex von b. und der ersten Kommentar hierzu sind interessant. linksunten.indymedia.org/de/node/45984 Ich zitiere aus dem Kommentar: "Georg Berres, ..... hielt beispielsweise eine ausführliche Rede. .....“ Berres ist Betreiber mehrerer Internetprojekte und ein Verantwortlicher des selbsternannten Staates „Terrania“.... Das Projekt erinnert an ähnliche Projekte aus der rechten Szene. Wie die „Kommisarischen Reichsregierungen“ (KRR) bezeichnet Georg Berres die Bundesrepublik als „GmbH“. Wie die „Reichsregierungen“ verspricht Berres seinen Anhängern eigene Identitätsdokumente, eigene Autokennzeichen sowie Steuerersparnisse und eine weltweite „diplomatische Immunität“. .... Im anschließenden Gespräch warb Berres für die Zusammenarbeit mit Nazis. „Da krieg‘ ich die Krise, wenn irgendwelche Linken nicht mit mir zusammenarbeiten wollen, weil ich mit Rechten zusammenarbeite. Das sind Menschen für mich“, stellte Berres fest.
    ...
    Die Internetseite zum „Acampada Berlin“ wird von einem notorischen Israel-Hasser betrieben ... Auf seiner ... Internetseite finden sich zahlreiche Artikel, in denen Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 und zur „4euen Weltordnung“ beworben werden.
    ...
    In der Facebook-Seite... So ist dort ein ... Flugblatt zum Libyen-Krieg zu finden, in dem die ... Behauptung aufgestellt wird, dass eine „Nachbildung von Tripolis in Katar entdeckt“ worden sei. Die Erstürmung der libyschen Hauptstadt sei in einem Filmstudio entstanden... Wer das nicht glauben wolle, solle sich in Erinnerung rufen, was „in Dresden und dem vietnamesischen Dorf My Lai geschehen ist“, heißt es in dem Flugblatt."

  • Berndchen / 04. Jun 2012 13:04

    Re: @ Berndchen und alle Verschwörungstheoretiker

    Rührend, was Sie da alles für den "b." zusammengetragen haben im Schein der aufgehenden Sonne. Haben Sie Ihren Milchreis anbrennen lassen und Teufelsfratzen in der Rauchwolke gesehen?
    Aber Spaß beiseite: Einen Zusammenhang zur Holocaust-Frage damit herzustellen ist - ganz, ganz sehr vorsichtig ausgedrückt - schon mental erheblich unschlüssig.
    Sie können sich sicher sein, dass Sie mich nicht auf diesen Leim führen werden, auch wenn dies offensichtlich der x-te, diesmal allerdings sehr grobe Versuch in diesem Forum ist.
    Nach dem Motto: schnell nochmal testen, das Berndchen, bevor er sich ganz verabschiedet, oder??
    Wer aber um alles in der Welt ist "b."? Ihr broktologe?

  • 123DDR / 04. Jun 2012 13:15

    Re: Re: @ Berndchen und alle Verschwörungstheoretiker

    Also, mich interessiert das ja auch. Warum, b., schweigen Sie eigentlich auf die Frage nach dem Holocaust? Es ist doch ganz einfach, zu antworten, dass es ihn selbstverständlich gab, oder? Nachdem Sie aber Verständis für Verschwörungstheorien haben, schweigen Sie lieber, oder?

    Ich meine auch, dass diese Frage kein Grund für Beleidigungen gegenüber m. ist, auch dann nicht, wenn Sie auf dem Sprung sind, sich aus dem Forum zu verabschieden.

    Verwarnung durch die Online-Redaktion:
    Hallo 123DDR, Ihr Kommentar verstößt gegen die Netiquette, weshalb wir Sie verwarnen müssen. (DK)
  • Rotspoon / 04. Jun 2012 13:26

    Der Marcus Meier hat auch sein Gutes

    Wurden doch in diesem tread Dank seiner Schwurbelei die Dunkelmänner wieder mal ans Tageslicht gelockt - ein Hoch auf berndchen, marian und karstenkramer

  • Benny-Huhr / 04. Jun 2012 13:51

    Da die Frage von immer densleben

    wohl schon oft gestellt wurde, ergibt sich die Frage nach dem Warum dieser Fragestellung! 123DDR und maaa..., da sie so sehr an der Beantwortung der Holocaustfrage interessiert zu sein scheinen, möchte ich fragen, zweifeln sie selbst etwa daran?

  • Berndchen / 04. Jun 2012 13:52

    Berndchen ist nur bedingt ein Verschwörungstheoretiker

    Ja, es ist schon eine Crux mit den vielen Verschwörungen: Man sollte sich nicht so leicht verwirren lassen!
    Da z.B. 9/11 ja schwerlich einer Einzelperson zuzutrauen war, stellt sich jetzt die Frage, welcher Verschwörungstheorie wir den Vorzug geben: Einer inneramerikanischen Connection als Täter zum Beispiel - oder Osama bin Laden, der mit seinen 19 Teppichmessern konspiriert haben soll oder einer anderen. Solange die Vorgänge aber nicht rechtsstaatlich aufgeklärt sind, müssen wir halt mit Theorien leben.
    Der Holocaust jedoch, der auch nicht von einer Einzelperson begangen worden war, wurde und wird ja rechtsstaatlich aufgeklärt und war diesen Erkenntnissen zufolge Verschwörungs p r a x i s. Soweit meine Überzeugung.
    "b." allerdings kenne ich nicht, auch hat er sich hier im Forum noch nicht geäußert, deshalb kann ich nicht sagen, was er leugnet und was nicht.

  • Berndchen / 04. Jun 2012 14:01

    Re: Der Marcus Meier hat auch sein Gutes

    Also die bandbreite ist ja eine Rap-Truppe mit ihren eigenen Stilmitteln. Sind wir uns ja einig.
    Würden allerdings Florian Silbereisen oder De Randfichten im Arztkittel robbend über die Bühne juchteln, dann würde ich sagen: Yo! Paranoia! Das trifft es. Aber allemal!
    Soviel Spass muss sein...

  • Benny-Huhr / 04. Jun 2012 14:12

    Interessant daran ist,

    dass der Holocaust selbst zum Teil Folge einer Verschwörungstheorie war. Die Frage danach, ob er denn überhaupt stattgefunden habe, halte ich persönlich entweder für reine Provokation oder aber für das Ergebnis von Zweifeln der Fragesteller. Also, 1, m und S, wie siehts denn in dieser Beziehung bei ihnen selbst aus?

  • David.Koenig (Moderator) / 04. Jun 2012 14:21

    Debatte

    Liebe Community,

    ich möchte hier dringend an das Thema des Ausgangsbeitrages erinnern: Die Bandbreite. Bitte, wenn sie über den Holocaust debattieren möchten, nutzen sie ein dafür geeignetes Forum. Wir stellen hier eine Plattform zur Verfügung, um sich über Beiträge unserer Redakteure und Autoren auszutauschen. Dazu können natürlich auch Beiträge den Holocaust betreffen.

    Nur - und das ist an dieser Stelle sehr wichtig - bitte unterlassen sie es einzelne Beiträge für private Fragen zu missbrauchen. Nutzen sie wenn Sie Fragen untereinander klären möchten, die Funktion der privaten Nachricht. Diese finden sie in ihrem Community-Profil (vorherige Freischaltung ist nötig).

    Vielen Dank.

  • Berndchen / 04. Jun 2012 15:17

    Re: Debatte

    Lieber Herr König,
    ich kann Ihr Anliegen nachvollziehen,beim Thema zu bleiben, bin aber der Meinung, dass über den Holocaust ü b e r h a u p t keine Debatte geführt werden darf. Jede Diskussion über diesbezügliche Fragen kann strafrechtliche Relevanz haben. Dies zur Erinnerung.

  • David.Koenig (Moderator) / 04. Jun 2012 15:40

    Re: Debatte

    @Berndchen

    Ich denke Sie haben mein Anliegen schon richtig verstanden.

  • 123DDR / 04. Jun 2012 19:38

    Sie messen mit zweierlei Maß, Herr König - auch.

    Ohnehin ist der "Themenzwang" relativ, denn wenn Sie den "Themenzwang" ernst nähmen, müssten Sie jeden fünften Kommentar rügen. Der "Themenzwang" dient ehrlicherweise doch nur dazu, unangenehme Themen unverfänglich zu vermeiden.

    Sei's drum. Wenn sie den "Themenzwang" aber praktizieren, dann würde mich interessieren, weshalb b. um 15:17 unverwarnt noch eins draufsetzen und die groteske Vorstellung äußern durfte, man dürfe wegen der strafrechtlichen Risiken gar nicht über den Holocaust diskutieren.

    Haben Sie eigentlich verstanden, was er damit sagt? Für wen besteht denn bei derlei Diskussionen ein strafrechtliches Risiko? Für jene, die den Holocaust richtigerweise nicht leugnen doch gewiss nicht, oder? Warum darf in dem nd-Forum jemand, der Fragen nach dem Holocaust ausweicht auch noch strafrechtliche Risiken derlei Debatten monieren und fordern, hierüber dürfe nicht diskutiert werden? Können Sie das bitte mal erklären?

    Ich sag Ihnen was: Wenn Sie mögen, dann löschen Sie doch meinen Account. Damit bewiesen Sie vollends linke Diskussionskultur. Vielleicht sollten Sie unabhängig hiervon die Veranstaltung von Herrn Meier mal besuchen.

  • maaajurumare / 04. Jun 2012 19:44

    Weshalb soll nur privat über den Holocaust diskutiert werden....

    können oder dürfen, Herr König? Das kann ja wohl nicht wahr sein! Welche Begründung haben Sie denn hierfür? Das leistet Antisemitismus Vorschub.

    Ich kann alle Fragen von 123 DDR nur unterstreichen:

    www.neues-deutschland.de/artikel/228439.html#c21024

    Ich zitiere:

    "123DDR, 04. JUN 2012 19:38
    Sie messen mit zweierlei Maß, Herr König - auch.

    Ohnehin ist der "Themenzwang" relativ, denn wenn Sie den "Themenzwang" ernst nähmen, müssten Sie jeden fünften Kommentar rügen. Der "Themenzwang" dient ehrlicherweise doch nur dazu, unangenehme Themen unverfänglich zu vermeiden.

    Sei's drum. Wenn sie den "Themenzwang" aber praktizieren, dann würde mich interessieren, weshalb b. um 15:17 unverwarnt noch eins draufsetzen und die groteske Vorstellung äußern durfte, man dürfe wegen der strafrechtlichen Risiken gar nicht über den Holocaust diskutieren.

    Haben Sie eigentlich verstanden, was er damit sagt? Für wen besteht denn bei derlei Diskussionen ein strafrechtliches Risiko? Für jene, die den Holocaust richtigerweise nicht leugnen doch gewiss nicht, oder? Warum darf in dem nd-Forum jemand, der Fragen nach dem Holocaust ausweicht auch noch strafrechtliche Risiken derlei Debatten monieren und fordern, hierüber dürfe nicht diskutiert werden? Können Sie das bitte mal erklären?

    Ich sag Ihnen was: Wenn Sie mögen, dann löschen Sie doch meinen Account. Damit bewiesen Sie vollends linke Diskussionskultur. Vielleicht sollten Sie unabhängig hiervon die Veranstaltung von Herrn Meier mal besuchen."

  • Benny-Huhr / 04. Jun 2012 19:47

    Hört sich doch sehr nach Verschwörungstheorie an, 1 und m!

    Sie können einem ja echt leid tun. Die pösen, pösen Linken aber auch! Welchen soll er denn nun eigentlich genau löschen?

  • Ani-metaber / 04. Jun 2012 20:19

    Re: Ich kann es mir nicht verkneifen,

    solltest Du aber, auch wenn Smeagol sich mit Gollum unterhält.

    Du solltest dich jeglichen Dialogs mit dem Trollenden versagen,
    immerhin gibt es zahlreiche lohnende Themen,
    etwa
    „EU-Geld nur für Leistung“
    „Gesprächskreis Ländlicher Raum: Weniger Bürokratie und dafür mehr Lebensqualität durch EU-Agrarpolitik“
    www.neues-deutschland.de/artikel/228563.eu-geld-nur-fuer-leistung.html

    Man sollte doch von jedem Linken erwarten, dass er sich mit den Problemen im ländlchen Raum wenigstens ein klein wenig auskennt :-)

  • Berndchen / 05. Jun 2012 12:15

    Re: Re: Ich kann es mir nicht verkneifen,

    Diese Replik läuft nun ins Leere. Die Onliner haben zugeschlagen und die Sache mit der Schwarmintelligenz gecancelt.

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