Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
07.06.2012
Brandenburg

Die Psyche der Studenten leidet

Die psychische Belastung für Studenten in Brandenburg wird offenbar größer. Sowohl im Bereich des Studentenwerkes Potsdam als auch des Studentenwerkes Frankfurt (Oder) steigt die Zahl der psychologischen Konsultationen deutlich schneller als die Zahl der Studenten. Das geht aus der Antwort von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (für SPD) auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Peer Jürgens (LINKE) hervor.

Demnach haben im Bereich Potsdam im vergangenen Jahr 609 Studierende von der Möglichkeit der psychotherapeutischen Konsultation Gebrauch gemacht, zwei Jahre zuvor seien es 459 gewesen. Das war ein Plus von 33 Prozent. Ein Beratungsgespräch suchten im vergangenen Jahr 192 Studierende, im Jahr 2009 waren es bloß 161, was einem Zuwachs von 20 Prozent entspricht. Noch deutlicher wird es im Bereich Frankfurt (Oder), wo sich die Zahl der Konsultationen von 89 auf 143 und damit um 60 Prozent erhöhte. Die Zahl psychologischer Beratungen wuchs dort von 54 auf 84 und damit um 58 Prozent.

Angst und Panikstörungen wurden 2011 von sieben Prozent der Studierenden als Grund angegeben, warum sie eine psychotherapeutische Beratung im Studentenwerksbereich Potsdam in Anspruch genommen haben. Diese Zahl hat sich binnen von zwei Jahren nahezu verdoppelt. Zukunftsangst treib 7,4 Prozent der Hilfesuchenden in die Beratungszimmer, zwei Jahre zuvor waren es noch 5,8 Prozent. Die Zahl aller Studierenden in Brandenburg liegt relativ konstant bei zirka 50 000.

Der Abgeordnete Jürgens führt die Besorgnis erregende Entwicklung auf das verbindliche Bachelor-Master-Abschlusssystems zurück. Das habe die Anspannung erhöht und die allgemeine Lage für die Studierenden deutlich schwieriger gemacht.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken