Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

Hintergrundinfos

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09.06.2012

Wissen, punkten, gewinnen

  • An vier Wochenenden stellen wir jeweils drei Fragen. Sie beziehen sich auf historische Daten der Folgewoche.
  • Für jede richtige Antwort gibt es drei Punkte, bei drei Richtigen einen Zusatzpunkt.
  • Die Punkte der vier Spielwochenenden werden für Jede und Jeden im »nd« gesammelt.
  • Am Monatsende gewinnen die meisten Punkte; bei Gleichstand wird unter Ausschluss des Rechtsweges gelost. Die drei Gewinner werden mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
  • Lösungen der jeweiligen Wochenrunde bis Donnerstag an: zeitgenuss@nd-online.de oder Fax: (030) 29 78- 1600 oder »neues deutschland«, Kennwort Zeitgenuss, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin.

GEWINNE BEIM JUNISPIEL

1. PREIS: Ein Wanderrucksack mit neu patentiertem »Adaptiv Fit Hüftgurt«, Regenhülle, große Fronttasche, bis 15 kg.

2. PREIS: Ein Pasta Set mit vier Tellern (New Wave von Villeroy & Boch), vier Nudelbestecke, Nudeln, Öl und weitere Zutaten.

3. PREIS: »Wenn es ein Glück ist - Liebesgeschichten aus vier Jahrzehnten« von Adolf Muschg, Suhrkamp Verlag.

NEUE FRAGEN

Wer, wo?
In Zeiten stabilen Naturgefühls haben wir starre, formale Gärten; geht unser Naturempfinden durch Krisen, so suchen wir in den Gärten die verlorene Natur. - Wer schrieb es wo?

Wie?
Am 9. Juni 1934 trat er erstmals im Film in einer kleinen Nebenrolle auf, bald wurde er ein Weltstar und ist es heute noch. - Wie heißt er?

Womit?
Im »Struwwelpeter« von Heinrich Hoffmann (13. Juni 1809 - 20. September 1894) werden u.a. auch drei Buben wegen rassistischen Gespötts bestraft. - Womit?


AUFLÖSUNG 1. Junirunde
(nd vom 2./3. Juni)

Wer, wo? - Thomas Paine (29. Januar 1736 - 8. Juni 1809), Publizist, USA-Aufklärer, in: Thomas Paine - Leben für die Menschenrechte. Claassen, Hildesheim 1998, S. 118.

Wann? - 2. Juni 1924, Indian Citizenship Act (Präsident Calvin Coolidge, 4. Juli 1872 - 5. Januar 1933) bzw. 6. August 1965, Voting Rights Act, (Präsident Lyndon B. Johnson, 27. August 1908 - 22. Januar 1973).

Wie, wann? - Singapur, es erhielt am 3. Juni 1959 seine Autonomie.

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