Uwe Stolzmann 09.06.2012 / Kultur

Irrfahrt durch den Nachkrieg

Aharon Appelfeld - eine jüdische Jugend

Es wird eine mühevolle Fahrt, die hier 1946 beginnt, eine Reise durch eine Jugend nach dem Krieg. Der Reisende heißt Erwin, er wird bald siebzehn, ein Jude aus der Bukowina, Waise, seine Verwandten starben im Holocaust. Erwin hat knapp überlebt (»im Ghetto und in den Wäldern«), er kann nicht sagen, was er sah und wo er war; jetzt treibt der Ich-Erzähler ziellos durch Westeuropa. Sein Trauma äußert sich auf besondere Weise: durch Schlafzwang, Schockstarre.

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