Martin Hatzius 12.06.2012 / Inland

A wie Anfang

Ein Lexikon der Alternativen

Ein Lexikon der Alternativen dürfte es gar nicht geben, wenn man der Krisenrhetorik der Regierenden Glauben schenkt. Was sollte in einem solchen Nachschlagewerk - außer lauter weißen Seiten - denn zu finden sein, wenn Bankenrettungen, Schuldenbremse, Sozialabbau nun einmal »alternativlos« sind? Der »Killerphrase von der Alternativlosigkeit« ein trotziges »Stimmt nicht!« entgegenzuschleudern, genügt den 170 internationalen Autorinnen und Autoren des hier vorgestellten Buches indessen nicht. Anspruch des »ABC der Alternativen 2.0« ist es vielmehr, »über das große ›Nein‹ zu den gegenwärtigen Verhältnissen hinaus gesellschaftliche Alternativen positiv auf den Begriff zu bringen«, wie die Herausgeber im Vorwort schreiben. Eine erste Ausgabe des Lexikons war bereits 2007 erschienen. Den gewaltigen ökonomischen und sozialen Erschütterungen der Zwischenzeit trägt die Neuauflage Rechnung: Der gelebte Widerstand der Indignados in Spanien, der Protest der Occupy-Bewegung, die Aufstände in Nordafrika finden in der aktuellen Auflage ihren Niederschlag.

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