Hans-Dieter Schütt 13.06.2012 / Kultur

Aktion und Reaktion

Wagner, Israel

Es wäre das erste große, abendfüllende Konzert mit Werken Richard Wagners gewesen - in Israel. Mit Verve und leidenschaftlichem Trotz hatte Jonathan Livny, Gründer der israelischen Wagner-Gesellschaft, nach einem Ort für die Veranstaltung gesucht. Extra fürs Konzert war ein 100-köpfiges Orchester zusammengestellt worden, es wurde nun gleichsam zum künstlerischen Nomaden im eigenen Land: verschlossene Türen, weggedrehte Schultern. Livny kämpft weiter. Spricht von Kontakten zu Künstlern nach Frankreich und deren Plan, den »Ring des Nibelungen« nach Israel zu bringen, in minimaler szenischer Ausführung.

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