Bewegungsmelder

Gedenken an Nuno Lourenço

Leipzig (nd). Der Initiativkreis Antirassismus nimmt die nationale Fußballeuphorie zum Anlass, um in Leipzig an Nuno Lourenço zu erinnern, der vor vierzehn Jahren nach einem WM-Spiel der DFB-Auswahl von Neonazis so schwer verletzt wurde, dass er ein halbes Jahr später starb. Der portugiesische Zimmermann war wegen eines Montageauftrags in Leipzig. Am 4. Juli 1998 verlor die deutsche Fußballnationalelf bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gegen Kroatien und schied aus dem Turnier aus. Dies nahmen Neonazis zum Anlass für eine Jagd auf Migranten. Lourenço und seine Kollegen wurden von acht mit Eisenketten bewaffneten Neonazis aus dem Leipziger Umland angegriffen. Lourenço wurde schwer verletzt und starb am 29. Dezember 1998 in Portugal.

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