Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
14.06.2012

Peinliches Trio

Standpunkt von Katja Herzberg

»Von Hollande lernen, heißt siegen lernen«, wäre ein den derzeitigen politischen Machtverhältnissen in Deutschland entsprechendes Motto für den Abstecher der SPD-Schwergewichte nach Paris gewesen. Doch Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel wollen nicht lernen, sie meinen belehren zu können.

Zu »politischen Gesprächen«, wie es aus dem Willy-Brandt-Haus hieß, sei das Führungstrio zum französischen Präsidenten François Hollande gereist. Gleich nach den Verhandlungen im Kanzleramt über die Finanztransaktionssteuer brachen sie auf. Auf Hollande muss dieses Gebaren mehr als peinlich gewirkt haben. Zwar sind sich die deutschen und die französischen Sozialdemokraten in Sachen Transaktionssteuer einig, doch bei diesem Projekt enden die Gemeinsamkeiten fast schon. Anders als den SPD-Politikern scheint Hollande das Wörtchen »sozialistisch« im Namen seiner Partei noch etwas wert zu sein. Zur Erinnerung: Es war der Genosse Gerhard Schröder, der Hartz IV und die Senkung des Spitzensteuersatzes unter der rot-grünen Regierung durchsetzte. Dass alle drei Vertreter der jetzigen SPD-Spitze unter Angela Merkel Minister waren und sie trotz Bankenkrise und allerlei Affären im schwarz-gelben Kabinett nicht zu Fall bringen konnten, dürfte Hollande vorsichtig machen.

Das SPD-Trio wird jedenfalls nichts dazu getan haben, wenn Hollande auch nach den anstehenden G20- und EU-Gipfeln bei seinen Vorhaben wie Reichensteuer und Rücknahme von Rentenkürzungen standhaft bleibt.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken