Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
15.06.2012

Merkels Ahnung

Kommentar von Dieter Janke

Unmittelbar vor der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes für das laufende Jahr und mit Blick auf den anstehenden G20-Gipfel warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer gestrigen Regierungserklärung, die sogenannte europäische Schuldenkrise drohe Deutschland zu überfordern. Offenbar ahnt auch sie angesichts der neuerlichen Hiobsbotschaften aus Südeuropa allmählich, dass der maßgeblich in Berlin festgelegte Kurs zur Eurorettung in eine Sackgasse zu führen droht. Der am Donnerstag verabschiedete, maßgeblich durch den deutschen Beitrag zum Eurorettungsschirm ESM verursachte Nachschlag für den Bundeshaushalt könnte sich daher rasch als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein erweisen, wenn nach Spanien demnächst auch noch Italien unter den Schirm muss.

Denn dann wird das Szenario Realität, das der als »Dr. Untergang« bekannte US-Ökonom Nouriel Roubini jüngst skizzierte. Er hatte bereits die Weltfinanzkrise der Jahre 2007/2008 frühzeitig prophezeit. Nunmehr warnt Roubini, es mache keinen Sinn, halb Europa in die Rezession zu treiben. Der Zusammenbruch des Euro würde auch für Deutschland daher letztlich teurer als rechtzeitige und tatsächliche Hilfen, zum Beispiel für Griechenland.

Nein, nicht die Bundesrepublik als solche ist überfordert. Vielmehr ist es die deutsche Bundeskanzlerin, die für die Sanierung der öffentlichen Kassen nur den Weg der Kürzungen kennt und Europa damit bereits tief in die Sackgasse geführt hat.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken