Jirka Grahl, Lwiw 18.06.2012 / Sport

Ein jeder findet seine Rolle

Die ukrainischen Gastgeber - vor dem Turnier heftig in der Kritik - erweisen sich als den Polen ebenbürtig

Nach dem Ausscheiden der polnischen Reprezentacja haben die Ukrainer zumindest schon mal im sportlichen Überkreuzvergleich der EM-Gastgeber die Nase vorn. Bisher kommen die Ukrainer auf drei Punkte, am Dienstag soll das Viertelfinale erreicht werden. Auch in Sachen Organisation und Gastfreundschaft erweist sich das Land als ebenbürtig.

Er bleibt eine Legende: 101 Länderspiele hat Oleg Blochin einst für die UdSSR absolviert; Blocha (der Floh) war 1974 Europas Fußballer des Jahres und ist auch als Nationaltrainer der Ukraine seit dem WM-Viertelfinaleinzug 2006 wenig umstritten: Er ist wohl der einzige, der es sich erlauben kann, über die Ukrainer zu schimpfen, die seiner Meinung nach die heimische Nationalmannschaft nicht genug unterstützt hatten bei der Niederlage gegen Frankreich: »Das ist hier eine EM und nicht die ukrainische Liga, das ist hier ein anderes Niveau«, sagte der Coach. Was bitte, hätten die Fans im Stadion denn erwartet? Einen Spaziergang? »Sie sollen mich auspfeifen, aber nicht die Spieler!«

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