Der kalte Dauerbrenner

Kay Wuschek inszenierte »Nicht Chicago. Nicht hier« im Theater an der Parkaue

Es gibt Regeln. Jeder Mensch erprobt früh, wie nah er einem anderen kommen darf. Er testet es, bekommt Konsequenzen zu spüren, wenn er unerlaubt Grenzen überschreitet, lernt daraus. Normalerweise funktioniert das. Keineswegs aber in »Nicht Chicago. Nicht hier« im Jungen Staatstheater Berlin. Nach Michael Müllers Fassung des Buches von Kirsten Boie brachte Kay Wuschek das Stück für Jugendliche ab 11 Jahren an der Parkaue als Uraufführung heraus. So wie er es schon bewies, behutsam Themen auf der Bühne umzusetzen, so unbarmherzig zupackend vermag er es hier.

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