Caroline M. Buck 28.06.2012 / Kino und Film

Frieden stiften

Cinema Jenin von Marcus Vetter

Asbestverseucht und voller Tauben (die zentimeterhohe Kotschichten hinterließen), so sah das einstige Kino in Jenin aus, als der schwäbische Filmemacher Marcus Vetter mit ein paar einheimischen Mitstreitern beschloss, es wieder instand zu setzen. Zwanzig Jahre hatte es leer gestanden, seit dem Beginn der ersten Intifada. Nun sollte es in der an Kulturinstitutionen armen Kleinstadt mit ihrem während der zweiten Intifada als Hort des Terrors gefürchteten Flüchtlingslager zu einem kulturellen Treffpunkt werden. Kino für den Frieden, bezahlt aus den Mitteln enthusiastischer Spender und öffentlicher Stellen - eine schöne Idee, aber nicht ganz einfach umzusetzen im Westjordanland.

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