Michael Bartsch, Dresden 28.06.2012 / Inland

Mein Name ist Ulbig, wir wussten von nichts

NSU: Sachsen schiebt die Verantwortung für Versäumnisse an Thüringen ab

Mit dem Bericht zum rechten »Nationalsozialistischen Untergrund« stellt sich das sächsische Innenministerium selbst einen Persilschein aus.

Der Abschlussbericht des sächsischen Innenministeriums zur rechten NSU-Terrorzelle ließe sich knapp mit Wilhelm Busch zusammenfassen: »So kommt es denn zum Schluss heraus, dass wir ein ganz famoses Haus!« Bei Innenminister Markus Ulbig klang es in der Journalistenrunde am Mittwoch so: »Es wurde von keiner Stelle festgestellt, dass wir Maßnahmen unterlassen haben, die zum Erfolg hätten führen können.« Der Schwarze Peter landet einmal mehr in Thüringen, das nach dem Untertauchen des Trios Anfang 1998 ja tatsächlich als zuständige Zielfahndungsbehörde federführend war.

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