Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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30.06.2012

Singapur und Ghana

GEWINNER des JUNI-SPIELS

Die nd-Glücksfee loste aus den Einsendungen mit der höchsten Punktzahl aus:

Der 1. Preis, ein Wanderrucksack geht an Seija Mielke, 13407 Berlin.

Über den 2. Preis, ein Pasta-Set mit vier Tellern und div. Zubehör, kann sich Uwe Unruh, 17489 Greifswald freuen.

Den 3. Preis, den Band »Wenn es ein Glück ist - Liebesgeschichten aus vier Jahrzehnten« von Adolf Muschg, erhält Reinhard Stamm, 14974 Ludwigsfelde.

Uns erreichten diesmal wieder mehrere Hinweise darauf, dass Fragen mitunter auch zwei oder gar drei »richtige« Antworten zulassen, verbunden mit dem Vorschlag, die Fragen sowie die Antworten künftig vielleicht etwas ausführlicher zu fassen. Dies ist indes auf dem zur Verfügung stehenden Platz nicht zu leisten. Wir bemühen uns aber weiterhin, Fragen mit mehreren Antwortsmöglichkeiten noch konsequenter auszuschließen. Indes, bei allem Rätseleifer: Es handelt sich hier um kein Staatsexamen, sondern letztlich um ein anspruchsvolles Spiel. Demgemäß gehen wir, wenn es erforderlich ist, übrigens auch en passant Kompromisse bei der Auswertung ein - und haben z.B. als Antwort auf Frage 3 der 1. Junirunde sowohl Singapur als auch Ghana als richtig gewertet.

Glückwunsch allen Preisträgern,
allen anderen viel Spaß
beim weiteren Mitmachen!

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