Andreas Knobloch, Mexiko-Stadt 30.06.2012 / Ausland

Wechselstimmung in Mexiko

Die einstige Staatspartei PRI steht vor der Rückkehr an die Macht

Über 79 Millionen Mexikaner entscheiden am Sonntag, wer Präsident des von Gewalt und sozialen Gegensätzen zerrissenen Landes wird. Mexiko steht vor einem Regierungswechsel: Der Kandidat der alten Machtpartei PRI, Enrique Peña Nieto, hat beste Aussichten, neuer Präsident zu werden und Felipe Calderón von der konservativ-katholischen PAN zu beerben. Er liegt bei Umfragen deutlich vor dem Kandidaten der Linken, Andrés Manuel López Obrador. Eine Stichwahl gibt es nicht.

Am Mittwoch machten die linken Tageszeitungen in Mexiko mit der Schlagzeile auf, Televisa habe eine geheime Abteilung zur Unterstützung von Enrique Peña Nieto, den aktuellen Präsidentschaftskandidaten der Partei der Institutionellen Revolution (PRI) unterhalten. Der englische »Guardian« hatte anhand vertraulicher Dokumente enthüllt, dass der größte Fernsehsender des Landes 2009 eine Kampagne entworfen und finanziert hat, um die Kandidatur des damaligen Gouverneurs des Bundesstaates Mexiko voranzutreiben. Demnach hat Televisa unter anderem Sendezeit in seiner Hauptnachrichtensendung an Peña Nieto verkauft.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: