Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Klaus Joachim Herrmann
30.06.2012
In den Kulissen

Bürgernähe nach Noten

255d7d636b00cadca791b2f671c05bf7.jpg

Auf das Finale der Fußball EM stimmte am Freitag das Axorakel ein. Im AquaDom und Sea Life Berlin entschied sich das dort heimische Axolotl nach einigem Nachdenken für Italien als Sieger. Da sich der aus Mexiko stammende Schwanzlurch spät und lange dem halben Fußball auf den italienischen Farben und mit der leckeren Larvenmahlzeit zuwandte, rechnet Sea Life Sprecherin Nina-Kristin Zerbe nun mit einer hart umkämpften späten Entscheidung - wahrscheinlich erst im Elfmeterschießen.

*

Sechsmal »sehr gut«, viermal »gut«, siebenmal »befriedigend«, einmal »ausreichend« - und fünfmal das Klassenziel verfehlt: Pünktlich zur Zeugnisvergabe hat das unabhängige Internetportal abgeordnetenwatch.de Schulnoten für das Antwortverhalten der 620 Bundestagsabgeordneten vergeben und verkündet. Die 23 Volksvertreter aus Berlin schnitten durchschnittlich ab.

Zu den Klassenbesten zählte Halina Wawzyniak von der LINKEN mit 27 Antworten auf 27 Fragen und der Note »sehr gut«. Mehr Arbeit hatte freilich Hans-Christian Ströbele (GRÜNE). Für dasselbe Ergebnis musste er 422 Antworten auf 442 Fragen geben.

Ihn übertrumpfte der Volksvertreter aus dem Wahlkreis Treptow-Köpenick, Gregor Gysi (LINKE). Sein »sehr gut« gab es für 656 Antworten auf 683 Fragen. Er erwies sich damit als der am häufigsten befragte Bundestagsabgeordnete auf abgeordnetenwatch.de.

Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Renate Künast drückte sich eher. Sie erzielte mit 21 Antworten auf 123 Fragen ein »Mangelhaft«. Die Neuköllner Abgeordnete Stefanie Vogelsang von der CDU schaffte nur zwei inhaltliche Antworten auf 24 Fragen und die gleiche Note.

*

Eine ganz miese Note verdiente sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Er gab per Radiowellen bissig eigenes Unwissen kund und sorgte damit vor Ort für Verärgerung. Auf eine erneute Verschiebung der Flughafeneröffnung angesprochen sagte er: »Gehen Sie zu dem Landkreisfeuerwehrmeister in dem Landkreis Dahme sonstwie. Wiedersehen.« Zuvor hatte der Landrat des Dahme-Spreewald-Kreises, Stephan Loge (SPD), in einem Brief an die Flughafengesellschaft angedeutet, dass nach der verschobenen Eröffnung am 3. Juni auch der neue Termin 17. März 2013 wackeln könnte. Prompt forderten Abgeordnete eine Entschuldigung.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken