Wolf Wagner, Florenz 16.07.2012 / Ausland

Von der Schiene in den Gerichtssaal

In Turin hat ein Prozess gegen 46 Gegner der Hochgeschwindigkeitstrasse durch das Susa-Tal begonnen

Die Gegner der Schnellbahnstrecke durch das Susa-Tal in Norditalien wittern neue Morgenluft. Während Demonstranten für Aktionen im letzten Jahr vor Gericht stehen, berichtete die französische Zeitung »Le Figaro«, dass die Linie Lyon-Turin Einsparungen zum Opfer fallen könnte.

»Für einen Sommer ohne TAV« - ohne Hochgeschwindigkeitszug - mit dieser Losung rufen die Gegner der geplanten Bahntrasse zwischen Turin und dem französischen Lyon zu einem Zeltlager im Susa-Tal in Norditalien auf. Nahe der Baustelle in Chiomonte - Zentrum des Widerstandes der No-TAV-Bewegung - sollen Familien, junge Leute, einfach alle, denen am Erhalt der Natur des Susa-Tals gelegen ist, von Juni bis September am Sommercamp teilnehmen. Die Initiatoren laden alle Interessierten aus dem In- und Ausland ein, Landschaft und Menschen der Region kennenzulernen und schlagen damit den Weg in Richtung einer neuen, stilleren Form des Protestes gegen den Bau der Strecke für den TAV (Treno alta velocità = Hochgeschwindigkeitszug) ein.

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