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16.07.2012

Spitze bei Bibliotheken

(nd). Die Bibliotheken im Bezirk Mitte konnten auch im 13. Jahr hintereinander ihre Spitzenstellung behaupten und zählen bundesweit zu den Besten in einer Gruppe von 45 Stadtbibliotheken aus Städten mit über 100 000 Einwohnern. Dieses Ergebnis des bundesweiten Bibliothekenrankings BIX teilte die Bezirksstadträtin Mittes für Weiterbildung und Kultur, Sabine Weißle mit.

Mittes Bibliotheken erreichten nach ihren Angaben diese Spitzenposition ununterbrochen seit dem Jahr 2000. Die besten Ergebnisse seien erzielt worden in den Rubriken Angebot (Medien, Fläche, Mitarbeiter Computerplätze, Internetservices und Veranstaltungen), Nutzung (Besuche, virtuelle Besuche, Entleihungen, Umschlagsquote, Jahresöffnungszeiten) und Effizienz (Medienetat, Besuche, laufende Ausgaben).

Mit mehr als einer Million Besuche, über 2,8 Millionen Entleihungen und über 2000 Veranstaltungen im Jahr 2011 gehörten die Öffentlichen Bibliotheken im Bezirk Mitte zu den am stärksten frequentierten Kultur- und Bildungseinrichtungen Berlins.

Zudem biete Mittes Bibliothek ihre Leistungen kostengünstiger an als andere und erziele damit einen Budgetgewinn für den Bezirk. »Es lohnt sich also doppelt, bildungspolitisch wie wirtschaftlich, in Bibliotheken zu investieren«, sagte die Stadträtin. »Einsparungen in dem Bereich machen keinen Sinn - im Gegenteil.«

Stefan Rogge, Leiter der Stadtbibliothek Mitte, klagte allerdings: »Im Jahr 2012 mussten wir eine Kürzung des Medienetats um 100 000 Euro hinnehmen. Wenn sich dies fortsetzt, werden die Ausleihzahlen und damit auch das positive Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht länger zu halten sein.«

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