18.07.2012

Kommunen steigen in Altkleider-Geschäft ein

Osnabrück (epd/nd). Karitative und privatwirtschaftliche Organisationen wehren sich dagegen, dass immer mehr Kommunen in das Geschäft mit Altkleidern einsteigen. Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, warnte in einem Gespräch mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« vor einer Aufsplitterung des Altkleidermarktes. Das Rote Kreuz habe lange Erfahrungen mit Kleidersammlungen. Die Kleider würden vor Ort an Bedürftige abgegeben, betonte Seiters. In anderen Fällen würden Altkleider verkauft, wobei der Erlös sozialen Zwecken zugutekomme. Auch viele andere humanitäre Organisationen nähmen sich dieser Aufgabe an. Deshalb sei ein zusätzliches Engagement von Städten und Gemeinden nicht sinnvoll.

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