Catherine Wilson, Port Moresby (IPS) 24.07.2012 / Ausland

Kinderarbeit ist in Papua-Neuguinea keine Seltenheit

Politische Instabilität, Strukturanpassungsprogramme und Regierungsversagen verschärfen die Armut

Die verbreitete Armut zwingt in Papua-Neuguinea viele Kinder dazu, mit Arbeit zum Familieneinkommen und zum eigenen Überleben beizutragen. Das private Projekt »Tembari Children's Care« setzt einen Kontrapunkt.

In einer Elendssiedlung mit etwa 10 000 Einwohnern am Rande von Port Moresby, der Hauptstadt von Papua-Neuguinea, bietet eine Initiative allein gelassenen Kindern Schutz, Nahrung und Bildung. Ohne diese Unterstützung wären sie wie zahlreiche andere Minderjährige in dem Pazifikstaat dazu gezwungen zu arbeiten. Der Anteil der Kinder, die in dem Land Geld verdienen statt zur Schule zu gehen, gehört zu den höchsten der Welt. Die Gründer von »Tembari Children's Care«, Hayward Sagembo und seine Frau Penny, beobachteten mit Sorge, dass viele Kinder in der so genannten Neun-Meilen-Siedlung nahe Port Moresby ohne ihre Familie aufwuchsen. Die Eltern hatten sie entweder im Stich gelassen oder waren an Aids oder anderen Krankheiten gestorben.

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