Klaus Joachim Herrmann 26.07.2012 / Berlin / Brandenburg

Wem nützt es, wenn wir schweigen?

Hunderte Namen von deutschen Opfern des Stalin-Terrors öffentlich verlesen

An der Volksbühne wurden die Namen von Opfern des Stalinschen Terrors öffentlich verlesen.

Besonders an seinen Vater habe er gedacht, sagt Alex Glesel. »Er wurde 1937 erschossen und war erst 27 Jahre alt.« Damit lebe er schon viele Jahrzehnte, und mit der Zeit sei es erträglicher geworden. Gut wurde es nie. Der heute 77-Jährige ist in Leningrad geboren, kam 1956 nach Deutschland in die DDR zurück. Soeben hat er vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte Namen von deutschen Opfern des Stalin-Terrors in der Sowjetunion der Jahre 1937/1938 verlesen.

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