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26.07.2012

Bruderkrieg

Kommentar von Uwe Kalbe

Sigmar Gabriel wird kaum erfreut sein über Jürgen Trittins Kritik an seiner Bankenschelte. Neueste Umfragen bescheinigen dem SPD-Vorsitzenden einen Beliebtheitswert von 17 Prozent, weit unterhalb der Werte seiner Kanzlerkandidatenkonkurrenten Steinmeier (27 Prozent) und Steinbrück (26 Prozent). Man darf vermuten, dass Gabriels Schlagzeilengetümmel diesem Rückstand geschuldet ist. Und nun Trittin ...

Was aber treibt den Spitzengrünen, dem Chef jener Partei ans Schienbein zu treten, mit der man doch die nächste Bundesregierung bilden will? Natürlich kann es sein, dass der Niedersachse Trittin dem Niedersachsen Gabriel aus Gründen einer gesunden regionalen Konkurrenz gern mal zeigt, was eine Harke ist. Es könnte auch sein, dass Trittin einfach gern mal die Wahrheit sagt, und mit seiner Bemerkung, es gelte das Primat der Politik gegenüber den Finanzmärkten durchzusetzen und nicht, Wahlkampf gegen die Banken zu machen, hat er schon irgendwie Recht. Allerdings dreht der Grüne dem SPD-Mann, mit dem er schon wegen der gemeinsamen Verantwortung für die Entfesselung der Finanzmärkte unter Rot-Grün eng verbunden ist, schon ein wenig das Wort im Munde herum. Denn Gabriel tut ja so, als garantiere eben er für das Primat der Politik gegenüber den Banken. Sagt also im Grunde dasselbe wie Trittin. Vielleicht also hat Trittin noch einen anderen Grund. Sicher geht es nicht um Regierungsoptionen neben der SPD, oder? Angela Merkel kommt bei obiger Forsa-Umfrage übrigens auf 59 Prozent.

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