Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

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11.08.2012

Resümee und Ausblick: Wie weiter mit den Krisenprotesten?

Anfang dieser Woche wurde in Frankfurt am Main das letzte Occupy-Camp geräumt. Ist damit das Ende der Bewegung besiegelt? Noch vor knapp drei Monaten demonstrierten über 30 000 Menschen in der deutschen Bankenmetropole gegen ein Krisenregime, das in vielen Ländern Europas Millionen Menschen in Not und Elend stürzt. Die Proteste unter dem Namen »Blockupy« Mitte Mai in Frankfurt waren - trotz des Verbots durch die Stadt - ein bedeutsamer Schritt: Ein breites Bündnis rief zu zivilem Ungehorsam auf. Mit einer Blockade der EZB sollte der kapitalistische Normalzustand gestört werden. Wie aber wird es mit den Bankenprotesten weitergehen? Und was wollen die verschiedenen Spektren der Blockupy-Organisatoren zukünftig in den Fokus ihrer Kritik stellen?

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