Volkmar Draeger 13.08.2012 / Berlin / Brandenburg

Die eigene Wahrnehmung prüfen

Bei Podbielski gestalten zwei Künstler Schwellenzustände und verlockende Orte

Von ganz eigener Wahrnehmung und unwirklichen Grenzzuständen handelt die aktuelle Ausstellung bei Podbielski Contemporary. Zwei Künstler kommen dabei zusammen, die sich möglicherweise vorher kaum kannten und einander im Arbeitsansatz doch ähneln. Als fotografischer Autodidakt hat Andréas Lang, Jahrgang 1965 und gebürtig aus der Pfalz, Schlagzeuger in einer Punkband und dann auf ein Jahrzehnt Assistent internationaler Fotografen in Paris, mit seinen Großformaten eine Aura des Geheimnisvollen erreicht, die gefangen nimmt und nachdenklich stimmt. Natur, Landschaft, Orte wurden dabei seine Bildthemen, bei denen man vergeblich Menschen sucht. Sie haben lediglich ihre Spuren in den Sujets hinterlassen, sind gewissermaßen in der Abwesenheit anwesend. Weltweite Reisen von Europa über den Vorderen Orient bis nach Australien treiben Lang um, immer auf der Suche nach trächtigen Motiven. Mehrere Langzeitprojekte sind so entstanden und haben ihn auch nach Kairo und Damaskus geführt, wo zerstört sein könnte, was er festhielt, jüngst auf postkolonialen Spuren nach Afrika. Die Hälfte der zwölf bei Podbielski ausgestellten Arbeiten stammt von ihm.

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