Harald Neuber 03.09.2012 / Ausland

LINKE sucht Wege aus der Botschaftskrise

Abgeordnete Dagdelen bei Wikileaks-Gründer Assange in der Botschaft Ecuadors in London

Erstmals hat Wikileaks-Gründer Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London Besuch von einem deutschen Parlamentsmitglied erhalten. Es war die LINKE-Bundestagsabgeordnete Dagdelen.

Es hatte Premierencharakter. Die Bundestagsabgeordnete der LINKEN Sevim Dagdelen ist am Sonntag in der Botschaft der Republik Ecuador in London mit dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, zusammengekommen. Der erste Besuch eines Parlamentsmitglieds aus Deutschland bei Assange habe zum Ziel gehabt, »Wege aus der diplomatischen Krise« zu suchen, in der sich Ecuador und Großbritannien befinden, sagte Dagdelen vorab. Zugleich erinnerte die Parlamentarierin an das Schicksal des US-Soldaten Bradley Manning. Der im Mai 2010 verhaftete Wikileaks-Informant soll nach seiner Festnahme mehrfach gefoltert worden sein. Erst in der vergangenen Woche hatten seine Anwälte beklagt, dass ihnen Einsicht in rund 1300 E-Mails verweigert wird. So sei keine faire Verteidigung möglich. »Die Besorgnis erregende Lage Mannings war heute auch eines der Themen in unserem Gespräch«, sagte Dagdelen nach dem Treffen gegenüber »nd«.

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