Oliver Eberhardt 18.09.2012 / Ausland

Als Scharon auf Zeit spielte

Neuer Report erschien zum Jahrestag der Massaker in Sabra und Schatila

In Libanon verloren Hunderte ihr Leben, und in Israel wurde die Friedensbewegung geboren: Vor 30 Jahren verübten christliche Milizen unter den Augen der israelischen Armee in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila Massaker an den Einwohnern. Die Aufarbeitung dauert bis heute an; die Schuldigen werden wohl nie zur Rechenschaft gezogen.

Der Bericht wurde pünktlich zwei Tage vor dem 30. Jahrestag geschickt. Der Absender: Israels Armee. In dem dicken Werk hat eine Gruppe von Militärhistorikern aufgearbeitet, was während des ersten Libanon-Krieges schief gelaufen ist. Das Fazit: schlicht alles. Die Handlungen von Militärführung und Politik hätten nicht den selbst gesteckten Zielen und Ansprüchen an den Feldzug entsprochen, der damals in Israel den Titel »Frieden für Galiläa« trug. Und außerdem sind die Verfasser überzeugt: »Sabra und Schatila hätten verhindert werden können.«

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