Harald Neuber 24.09.2012 / Ausland

Ecuador sucht Lösungen in Assange-Affäre

Großbritannien und Schweden lehnen Vermittlungsversuch von Außenminister Patiño ab

Kurz vor der 67. UNO-Vollversammlung in New York hat Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño diplomatische Lösungsansätze im Streit um den Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, vorgeschlagen.

Assange, der seit einem viertel Jahr in der ecuadorianischen Botschaft in London Zuflucht findet, könnte unter diplomatischem Schutz in die Botschaft des südamerikanischen Landes in Schweden gebracht werden, sagte Patiño. Dort erhebt die Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen den 41-jährigen Internetaktivisten wegen mutmaßlicher Sexualdelikte. Es bestehe die Möglichkeit, »dass Ecuador, sofern das nötig ist, autorisiert wird, Assange in unsere Botschaft in Schweden zu bringen«, betonte Patiño in einem Videointerview auf der Seite des ecuadorianischen Außenministers. So könne der Ermittlungsprozess unter den Rahmenbedingungen der schwedischen Justiz weitergeführt werden und Assange zugleich unter dem Asylschutz Ecuadors verbleiben.

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