Claudia Kohlus 06.10.2012 / Inland

Spenden können Armut lindern, nicht bekämpfen

Neben Tausenden bedürftigen Menschen profitiert auch der Staat

Mit vielen Aktionen und Veranstaltungen findet heute der 6. Deutsche Tafeltag statt. Viele der knapp 900 Tafeln mit ihren 50 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sind bundesweit daran beteiligt. Sie möchten neben der Werbung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln auch ein Zeichen gegen Armut und soziale Ausgrenzung setzen. Schon bei der Auftaktveranstaltung zum Deutschen Tafeltag am 27. September in Berlin mahnte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Tafeln, Gerd Häuser: »Die zunehmende Ungleichheit zwischen Arm und Reich ist eine ernste Gefahr für unsere Gesellschaft.« Die Diskussionen über den Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung, so Häuser weiter, erwecke bei vielen Menschen verstärkt den Eindruck, »dass soziale Gerechtigkeit zur Fiktion wird«.

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