Max Böhnel 30.11.2012 / Ausland

Es war höchste Zeit

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat nun auch eine Kontaktbörse in den USA und zur UNO

Am Sonnabend kommt die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung steht auch die Neuwahl des Vorstandes. Nach sechs Amtsjahren wird RLS-Chef Heinz Vietze eine konsolidierte Stiftung übergeben, wohl an eine Nachfolgerin: Dagmar Enkelmann. Zu den Aushängeschildern der Stiftung gehört ihre internationale Tätigkeit. Kurz vor der jetzigen Versammlung eröffnete sie ein neues Büro: in New York.

Die US-Schauspielerin Kathleen Chalfant liest in New York aus Briefen von Rosa Luxemburg

Das Hochhaus 275 Madison Avenue in Midtown Manhattan lässt nichts, aber auch gar nichts erkennen, was an Rosa Luxemburg oder die gleichnamige Parteistiftung erinnert. Im Gegenteil. Vor uns auf 20 Meter Breitseite die Glasfassade einer Bank. Hinter uns ein McDonald's. Dazwischen eine vierspurige Avenue, auf der die berühmten gelben Taxis und Lieferlastwagen um die Wette hupen. Der Blick nach oben, die Wolkenkratzerfassade entlang, ergibt ebenfalls nur Fragezeichen. Es ist eines dieser typischen Rätsel des New Yorker Hochhausdschungels. Die Antwort liegt in der Seitenstraße, der 40th Street, wo sich eine Eingangshalle und ein »doorman« befinden. Suite 2114, sagt er freundlich, befinde sich im 21. Stockwerk. Dort oben prangt dann tatsächlich das ziemlich große Stiftungslogo an einer Doppeltür.

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