Ralf Klingsieck, Paris 14.01.2013 / Ausland

Hollande interveniert in Mali

Frankreichs Linke kritisiert »Alleingang« / SPD fordert deutsche Unterstützung

Französische Kampfflugzeuge haben am Wochenende ihre Angriffe auf islamistische Rebellen in Mali fortgesetzt. Aus Sorge vor Racheakten wurde die Terrorabwehr in Frankreich verstärkt.

Durch den französischen Militäreinsatz am Wochenende in Mali wurde der Vormarsch bewaffneter Islamisten aus dem Landesnorden auf die Hauptstadt Bamako gestoppt. Die Rebellen hatten mit 1200 Kämpfern die Stadt Konna besetzt. Auf dringende Bitte des malischen Staatschefs Dioncounda Traoré hin ordnete Präsident François Hollande die Intervention an. Mit Jagdbombern, die in Tschad stationiert sind, wurde eine Fahrzeugkolonne der Rebellen gestoppt und zum Teil vernichtet. Die malische Armee konnte nach heftigen Gefechten mit französischer Hilfe Konna zurückerobern. Bei den Kämpfen wurde ein französischer Hubschrauber abgeschossen, der Pilot starb. Die malische Armee meldete elf Tote. Nach Luftangriffen in Léré sind Hunderte Zivilisten laut Augenzeugen über die Grenze nach Mauretanien geflohen.

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