Hannes Hofbauer, Wien 16.01.2013 / Bewegung

Zwischen Solidarität, Duldung und Isolation

Politik und Kirche versuchen die Unterstützung von Flüchtlingen durch linke Gruppen zu diskreditieren

Seit fast drei Wochen verweigern in Wien gestrandete Flüchtlinge die Nahrungsaufnahme. Ihr Hungerstreik trifft ins Herz der EU-Asylpolitik.

Die Kirchentore sind verschlossen. Drinnen im Gotteshaus am Wiener Ring harren 63 Flüchtlinge bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aus. 45 von ihnen befinden sich seit fast drei Wochen im Hungerstreik. Die österreichische Caritas sorgt für die medizinische Betreuung der großteils aus Pakistan stammenden jungen Männer. Der Beschluss der Kirchenleitung zur Schließung des neugotischen Gebäudes hat die Isolation der Protestierenden verstärkt. Die schweren Holztüren öffnen sich nur für Personal der Caritas, Journalisten und bekannte Persönlichkeiten. Der direkte Kontakt zu außerkirchlichen Solidaritätsgruppen wurde damit unterbrochen.

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