Streit um Überwachung auf Arbeit

Koalition stoppt Pläne zum Datenschutz

Videoüberwachung am Schreibtisch, Mithören am Telefon: Die Koalitionspläne zum Arbeitnehmerdatenschutz lösten heftige Proteste aus. Union und FDP ziehen nun die Konsequenz: Das Vorhaben liegt vorerst auf Eis.

Berlin (dpa/nd). Der Protest von Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen die Überwachung von Beschäftigten hat Wirkung gezeigt: Die schwarz-gelbe Koalition will ihre Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten. Union und FDP setzten die für diesen Freitag geplante Verabschiedung im Bundestag von der Tagesordnung ab. Sie wollen noch einmal mit Gewerkschaften und Arbeitgebern über das Vorhaben reden. Auch von der Tagesordnung im Bundestagsinnenausschusses wird das Thema heute wohl gestrichen, wie der Vorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) sagte.

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