Velten Schäfer 02.02.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Zwischen Tank und Teller

BVVG-Chef Wilhelm Müller rechnet mit weiter steigenden Agrar-Bodenpreisen

Die bundeseigene Bodenprivatisierungsgesellschaft BVVG hat 2012 rund 25 000 Hektar Land verkauft und 483 Millionen Euro beim Finanzministerium abgeliefert. »Fast nur ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe« seien zum Zuge gekommen.

Wie sehr die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) im Zusammenhang mit der Bodenpreisexplosion im Osten in die Debatte geraten ist, zeigte sich am Freitag vor dem Berliner Firmensitz: Zur Präsentation des Jahresberichtes hatte sich auch eine Handvoll junger Leute mit Plakaten eingefunden. Für die Protestierer, nach eigenen Angaben Jungbauern auf der Suche nach Boden, steht »BVVG« für »Boden-Verschacher- und Versteppungs-GmbH.« Die BVVG verschärfe die prekäre Preissituation noch, der sich kleinere oder Anfängerbetriebe ohnehin ausgesetzt sähen. Sie biete etwa ihre Grundstücke in viel zu großen Losen an, sagt Janusz Hradetzky, einer aus der Protestierergruppe. Da habe jemand wie er keine Chance.

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