13.02.2013

Grüne wollen Stromkosten senken

Berlin (AFP/nd). Die Grünen haben Vorschläge zur Entlastung der Stromkunden vorgelegt. Ziel ist es, Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen um mindestens vier Milliarden Euro zu entlasten, wie Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin und die rheinland-pfälzische Umweltministerin Eveline Lemke (Grüne) am Dienstag in Berlin ankündigten. Trittin und Lemke bezifferten die Entlastung beim Strompreis durch ihre Vorschläge für eine durchschnittliche vierköpfige Familie auf 35 Euro jährlich. Die Grünen äußerten sich im Vorfeld eines geplanten Bund-Länder-Gespräch mit Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Energiepolitik am Donnerstag.

Anders als Altmaier und Rösler wollen die Grünen an den Grundsätzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festhalten, besonders am Einspeisevorrang für Ökostrom. Die verbraucherpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Caren Lay, kritisierte die Vorschläge: »Solange es keine staatliche Strompreisaufsicht gibt, werden die Energiekosten für die Verbraucher weder dauerhaft noch in nennenswertem Umfang sinken.«

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