Ausgleich für Naturzerstörung

Umweltverbände geben ihren Widerstand schon mal auf, wenn Geld fließt

Der Naturschutzbund NABU lässt eine Klage gegen einen Bürgerwindpark nach Zahlung einer großzügigen Spende für eine Stiftung fallen. Das Bundesnaturschutzgesetz sieht solche Ausgleichszahlungen vor.

Hessen gilt nicht gerade als Vorreiter in Sachen Energiewende. In einer Rangliste der Agentur für Erneuerbare Energien belegt das Bundesland den 13. Platz. Gerade hier, so sollte man erwarten, müssten mehr Windkraftanlagen willkommen sein. Doch nun macht ein verbissener Streit von Naturschützern gegen einen Windpark Schlagzeilen. Der Naturschutzbund (NABU) klagte gegen den Betrieb von sieben Windrädern zwischen Fulda und Gießen. Drei der Windkraftanlagen wurden durch 137 Kleinanleger vor Ort realisiert - die Bürgerwind Ulrichstein KG ist eigentlich ein Paradebeispiel für die dezentrale Energiewende. Laut den Zeitungen der DuMont-Verlagsgruppe entschied sich der Betreiber HessenEnergie zu einer Spende von 500 000 Euro an die Stiftung Hessisches Naturerbe. Deren Gelder werden vom NABU verwaltet, im Gegenzug ließ der Verband eine Klage gegen den Windpark fallen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: