Der feine Unterschied - beim Lohn

Der Equal Pay Day soll auf die bestehende Ungleichheit beim Gehalt von Männern und Frauen aufmerksam machen

Donnerstag ist Equal Pay Day - der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um genauso viel Lohn wie ihre männlichen Kollegen im Vorjahr zu bekommen. In den USA wurde er zum ersten Mal 1966 gefeiert. Seit 2009 macht der Verband Business and Professional Women Deutschland (BPW) auf die Ungleichheit aufmerksam. Mit BPW-Präsidentin Henrike von Platen sprach Marlene Göring.

nd: Mal wird der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen mit 22, mal mit acht oder zwei Prozent beziffert. Wie hoch ist die Gender Pay Gap in Deutschland tatsächlich?
von Platen: Der tatsächliche Unterschied der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne ist 22 Prozent. Wenn man bestimmte Faktoren benennt - Frauen arbeiten mehr in Teilzeit, in schlechter bezahlten Berufen und sind auf den niedrigeren Führungsetagen häufiger anzutreffen - kann man Teile dieser Lücke erklären. Im Grunde genommen zeigt man damit aber nur die Probleme auf. Wenn bereinigt noch zwei, sieben oder acht Prozent übrig bleiben, kann man davon ausgehen, dass hier auch rein diskriminierende Faktoren enthalten sind. Deswegen sind ja die anderen 14 Prozent nicht weg, bezogen auf den durchschnittlichen Bruttoverdienst.

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